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Topmanager Jean-Pascal Bobst
12. Februar 2019

CEO betet für Mitarbeiter in Not

Jean-Pascal Bobst. Bild: zvg
Jean-Pascal Bobst. Bild: zvg
Jean-Pascal Bobst führt 5400 Mitarbeitende. Was bedeuten ihm die Beziehungen zu den Mitarbeitenden und zu seiner Frau?

Mex/VD (idea/dg) – „Ich bin nicht da, um zu kontrollieren, sondern um anderen zu helfen.“ Mit diesen Worten fasst Jean-Pascal Bobst, CEO des börsenkotierten Maschinenbaukonzerns Bobst, seine Führungsphilosophie zusammen. Er führe mit hohen Erwartungen, aber mit Liebe. Annähernd 5400 Mitarbeitende in über 50 Ländern stehen seit 2009 unter seiner Verantwortung. Dabei verliert er aber den Blick für den Einzelnen nicht. „Wenn ich jemandem begegne, der in Not ist, bete ich mit ihm. Ich spreche mit den Rezeptionisten genauso über Gott wie mit Regierungsvertretern. Alle Menschen suchen etwas“, erklärt der engagierte Christ im Interview mit dem Wochenmagazin ideaSpektrum. „Ich spreche über Liebe und Vergebung, aber belehre niemanden, was er glauben soll.“

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Wunder erlebt

Die Gebete des 53-jährigen Familienvaters sind motiviert durch die Überzeugung der Gegenwart Gottes, der auch heilen kann. „Ich erlebe oft Wunder“, bezeugt er, der in seinem Leben bewusst keinen Unterschied machen will zwischen dem Glauben am Sonntag und an den Werktagen. „Wenn ich an Jesus glaube, kommt er mit mir in die Firma“, überträgt er die Zusage von Jesus, „bis an der Welt Ende“ bei seinen Jüngern zu sein. Dabei versteckt Bobst auch nicht, dass er und die anderen Mitglieder der Geschäftsleitung auch schon schwierige Zeiten erlebt haben. Doch sei er dankbar, dass auch seine Frau und er an Krisen gewachsen und daraus gestärkt hervorgegangen seien. Und zum Eheleben inmitten des Geschäftsalltags meint er: „Für uns hat Liebe immer im Zentrum unserer Ehe gestanden, und Liebe bedeutet für uns das Beste im Gegenüber zu sehen. Für mich ist es extrem wichtig, nicht nur in das Geschäft zu investieren, sondern vor allem auch in meine Ehe und meine Familie.“

Das Interview mit Jean-Pascal Bobst, auch was für ihn sein Engagement bei der überkonfessionellen Bewegung Europe Shall Be Saved (ESBS) bedeutet, lesen Sie im Wochenmagazin ideaSpektrum 07-19.

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