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Gesellschaft für bedrohte Völker
21. Dezember 2017

Es droht ein Massenexodus von Christen aus islamischen Ländern

Während viele Christen in die irakische Ninive-Ebene zurückgekehrt sind, befürchten die, die noch in Irakisch-Kurdistan im Norden des Landes wohnen, Anfeindungen schiitischer Milizen. Foto: Kirche in Not
Während viele Christen in die irakische Ninive-Ebene zurückgekehrt sind, befürchten die, die noch in Irakisch-Kurdistan im Norden des Landes wohnen, Anfeindungen schiitischer Milizen. Foto: Kirche in Not

Göttingen (idea) – Die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) hat wenige Tage vor Weihnachten vor einem Massenexodus von Christen aus dem Nahen Osten und anderen Teilen der muslimischen Welt gewarnt. Besorgniserregend sei ihre Lage zum Beispiel im Irak. Dort habe sich die Zahl der Christen seit 2015 von 275.000 auf 150.000 verringert. Die meisten von ihnen lebten heute in Irakisch-Kurdistan im Norden des Landes. Sie befürchteten vor allem Übergriffe schiitischer Milizen, die nach dem Unabhängigkeitsreferendum im Herbst deutlich zugenommen hätten. Auch im seit Jahren umkämpften Jemen seien Christen massiv unter Druck. Der Bürgerkrieg und das Erstarken islamistischer Ideol...

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