Donnerstag • 19. Oktober
Bruder Klaus
03. Oktober 2017

Visionsgedenkspiel zu Bruder Klaus lockte 11.200 Zuschauer an

Sie hat Bruder Klaus nach dem Tod gesehen: Trude mit Pfarrer Isler Foto: Sibylle Kathriner
Sie hat Bruder Klaus nach dem Tod gesehen: Trude mit Pfarrer Isler Foto: Sibylle Kathriner

Das Visionsgedenkspiel „vo innä uisa“ lockte 11.200 Personen ins obwaldnerische Sachseln. Das Theater zum 600-Jahr-Jubiläum des Nationalheiligen Niklaus von Flüe sei „ein grosser Publikumserfolg“, heisst es in einer Mitteilung von „Mehr Ranft“.

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11.200 Besucherinnen und Besucher in den 41 Aufführungen – das entspreche einer Auslastung von 96 Prozent, so die Mitteilung vom 1. Oktober. Die Organisatoren von „Mehr Ranft“ zogen das Fazit zwei Tage nach der Derniere des Visionsgedenkspiels „vo innä uisä“ („Von innen nach aussen“) vom 30. September. Die Premiere hatte am 19. August stattgefunden.

Das künstlerische Kernteam um den Regisseur Geri Dillier, den Autor Paul Steinmann, die Künstlerin Judith Albert und den Musiker Jul Dillier hatte sich bei der Inszenierung an der Pilger- und Pilatusvision Niklaus von Flües orientiert. Ein 30-köpfiges Komitee unter der Leitung von Peter Lienert hatte die Organisation besorgt. Das Produktionsteam umfasste 80 Personen auf und hinter der Bühne sowie rund 700 Helferinnen und Helfer.

„Perle des Gedenkjahres“

Der Obwaldner Regierungsrat Franz Enderli würdigte das Visionsgedenkspiel an den offiziellen Gedenktagen in Sachseln und Flüeli-Ranft vom 23. und 24. September als „eine Perle des Gedenkjahres“. Enderli ist auch Präsident des Trägervereins „600 Jahre Niklaus von Flüe“. Dieser bezweckt die koordinierte Organisation und Durchführung des Jubiläums 600 Jahre Niklaus von Flüe durch die staatlichen und kirchlichen Behörden, wie es auf der Homepage heisst. Die Geschäftsführung tritt unter dem Leitmotto „Mehr Ranft“ auf.

Das Gedenkspiel fand in einem extra dafür aufgestellten Aufführungspavillon auf einer Wiese zwischen Sachseln und Flüeli-Ranft statt. Der Pavillon werde nun vollständig zurückgebaut, das Holz wiederverwendet und die Wiese bis Ende Jahr renaturiert, heisst es in der Mitteilung weiter. Als Erinnerung an das Theaterereignis soll im nächsten Frühjahr eine Eiche in die Wiese gesetzt werden. (kath.ch/rp)

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