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Historiker Wolffsohn
01. Juli 2018

Religiöse Minderheiten sollten das Symbol des Kreuzes akzeptieren

In vielen öffentlichen Gebäuden in Deutschland hängt ein Kreuz an der Wand. Foto: picture-alliance/dpa
In vielen öffentlichen Gebäuden in Deutschland hängt ein Kreuz an der Wand. Foto: picture-alliance/dpa

Köln (idea) – Juden, Muslime und andere religiöse Minderheiten in Deutschland sollten es tolerieren und akzeptieren, wenn in öffentlichen Gebäuden Kreuze hängen. Diese Ansicht vertrat der deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn (Neubiberg bei München) im Gespräch mit dem Deutschlandfunk (Köln). Er bezog sich damit auf den Erlass der bayerischen Staatsregierung, in jeder Behörde ein Kreuz im Eingangsbereich aufzuhängen. Als er 1954 nach Deutschland gekommen sei, habe in bayerischen Gasthäusern immer ein Kruzifix gehangen, so Wolffsohn. Das habe ihn nie provoziert, sondern zum Selbstverständnis gehört. Weil Minderheiten selbst zu Recht Toleranz erwartet...

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