Dienstag • 11. Dezember
Gericht korrigiert Staatsanwaltschaft
20. September 2018

Junge Christin nach „Solidaritäts-Vergehen“ freigesprochen

Freigesprochen: Flavie Bettex mit ihrem Anwalt. Foto: SEA
Freigesprochen: Flavie Bettex mit ihrem Anwalt. Foto: SEA

Lausanne (idea) - Flavie Bettex (27) war zu einer Busse verurteilt worden, weil sie ihre Wohnung einem Iraner untervermietet hatte. Dieser hielt sich illegal in der Schweiz auf, sein Asylantrag war abgelehnt worden. Am 18. September hat das Bezirksgericht Lausanne festgestellt, dass Frau Bettex nicht schuldig ist im Sinne von Artikel 116 des Ausländergesetzes. Dieser Artikel verbietet die Erleichterung der illegalen Einreise, Ausreise oder des Aufenthalts eines Ausländers.

Migrationsamt wusste Bescheid

Flavie Bettex hatte nie etwas verschleiert. Sie hatte das Amt für Migration (EVAM) über ihren Untermieter informiert und das EVAM hat ihre Absicht unterstützt. Der Ira...

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