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Hannover
12. Januar 2019

Streit um Luther-Fenster mit Fliegen

v. l.: Kichenvorstand Reinhard Scheibe, Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann und Stadtsuperintendent Hans- Martin Heinemann stellen den Entwurf für das gestiftete Kirchenfenster vor. Foto: imago stock & people
v. l.: Kichenvorstand Reinhard Scheibe, Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann und Stadtsuperintendent Hans- Martin Heinemann stellen den Entwurf für das gestiftete Kirchenfenster vor. Foto: imago stock & people

Hannover (idea) – Der Streit um ein neues Fenster für die Marktkirche Hannover geht in die nächste Runde. Es geht um ein 13 Meter hohes Fenster, auf dem nach Angaben des Künstlers Markus Lüpertz (Trebbin) Martin Luther (1483–1546) umgeben von fünf großen Fliegen abgebildet ist. Die Kosten in Höhe von 150.000 Euro für das Buntglasfenster und den Einbau will Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) übernehmen. Trotz der Zustimmung des Kirchenvorstands konnte das Fenster bisher nicht installiert werden. Grund dafür ist die Ablehnung durch den Rechtsanwalt Georg Bissen (Tokio), den Stiefsohn des Architekten der Marktkirche, Dieter Oesterlen (1911–1994). Oesterlen hatte Bissen bis zu...

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