Sonntag • 26. Januar
Teilweise Entflechtung von Kirche und Staat
09. Januar 2020

Neues Landeskirchengesetz

Der Kanton Bern regelt die Beziehung mit den Landeskirchen neu. Foto: pixabay.com/Marcel-Kessler
Der Kanton Bern regelt die Beziehung mit den Landeskirchen neu. Foto: pixabay.com/Marcel-Kessler

Bern (idea/dg) - Seit dem 1. ­Januar sind die Berner Landeskirchenpfarrer nicht mehr Staatsangestellte. Das neu gültige Berner Landeskirchengesetz entflechtet das Verhältnis von Kirche und Staat in gewissen Teilen. Weil der Staat im 19. Jahrhundert zahlreiche Kirchengüter und damit auch Einkünfte zur Pfarrerbesoldung übernahm, erhalten die drei Berner Landeskirchen als fortlaufenden Ersatz auch weiterhin Beiträge aus der allgemeinen Staatskasse. Diese müssen für die Pfarrerbesoldung eingesetzt werden. Die Evangelischen erhalten jährlich 34,8 Millionen, die römisch-katholische Landeskirche 8 Millionen und die christkatholische 440 000 Franken. Die Summe wird jährlich an das Loh...

ANZEIGE
Diese Woche lesen Sie
  • Wortkunst „Sent“ präsentiert das Matthäusevangelium neu
  • Theologie Es geht vor allem um Kommunikation
  • Interview Christian Stettler über das Kreuz Christi
  • Gemeinde Christian A. Schwarz über Veränderungen in der Kirche
  • mehr ...