Samstag • 7. Dezember
Life on Stage in Bern
01. Dezember 2019

Grosses Interesse an Musical-Evangelisation

Insgesamt besuchten über 9000 Personen die Life-on-Stage-Abende in Bern. Foto: Life on Stage
Insgesamt besuchten über 9000 Personen die Life-on-Stage-Abende in Bern. Foto: Life on Stage

Bern (idea) - Wie Netzwerk Schweiz mitteilt, hätten viele Menschen auf die Musicals und Predigten reagiert. Mehr als 260 Menschen seien dem Aufruf zum Kreuz gefolgt. Hinter Life on Stage in Bern standen 28 Trägerkirchen. Leiter des Organisationskomitees war Harry Pepelnar, Pastor von Fokus Köniz. Er ist begeistert vom Anlass: "Ich habe schon an einigen grossen Evangelisationen mitgemacht, aber noch nie habe ich erlebt, dass so viele Menschen ihr Leben Jesus anvertraut haben. Es war einfach umwerfend. Wir sind uns das nicht mehr gewohnt."

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Wertvolle Vorbereitungsphase

OK-Leiter Pepelnar unterstreicht insbesondere den Wert der Vorbereitungsphase. Mehr als 500 Christen haben sich in einem Vorbereitungskurs schulen lassen. "Wir wurden motiviert, unverkrampft unseren Glauben zu leben und über ihn zu reden. Ich hoffe, dass dies noch lange nachwirkt!", sagt Harry Pepelnar.

Die großen Stadtkirchen stehen abseits

2014 wurde Life on Stage zum ersten Mal im kleineren Theater National in Bern durchgeführt. Zehn Kirchen gehörten damals zur Trägerschaft. Die Wiederholung fünf Jahre später ist breiter abgestützt. 28 Träger- und Partnerkirchen beteiligten sich an den Vorbereitungen. Dass die grösseren Kirchen der Stadt nicht beteiligt waren, bedauert Pepelnar. Viele kleine und mittelgrosse Gemeinden hätten es gemeinsam möglich gemacht, das Evangelium in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. So schaffte es die Veranstaltung in einem objektiven Beitrag sogar auf die Titelseite der Berner Zeitung. Die nächsten Kampagnen sind im November 2020 geplant, und zwar in Biel, Zürich City und im Rheintal.

Finanzloch in Hamburg

Mit Bern endet die diesjährige Kampagne. Wie Life-on-Stage-Leiter Gabriel Häsler sagt, sei der grosse Aufwand in Dresden und Bern durch Spenden gedeckt worden. Mit Häslers Worten: "In Dresden und Bern hat uns Gott wunderbar versorgt." In Hamburg hingegen wurde das Spendenziel nicht erreicht. Gemäss Netzwerk Schweiz fehlen rund 47000 Euro in der Kasse. Das Werk bittet um Unterstützung, um das Loch zu stopfen.