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SEK-Präsident
07. Juni 2018

Gottfried Locher: „Aussagen zur Feminisierung waren unglücklich“

Gottfried Locher Foto: SEK
Gottfried Locher Foto: SEK

„Die Aussagen zur Feminisierung, wie sie vor einigen Jahren in einem Artikel publiziert wurden, sind unglücklich gewesen. Ich bitte jene um Entschuldigung, die ich damit verletzt habe. Das Thema, das ich ansprechen wollte, war die Frage, wie wir es schaffen, dass wir Berufsbilder für beide Geschlechter attraktiv behalten, dass wir die jeweiligen Kompetenzen von Männern und Frauen gut nutzen für eine Kirche, die sehr viel ändern muss, damit sie in die Zukunft gehen kann.“

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„Unheilige Realitäten ansprechen“

Das sagte Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) gegenüber „Radio SRF 2 Kultur“. Zu seiner Äusserung im Buch „Gottfried Locher – Der ‚reformierte Bischof’ auf dem Prüfstand“, Prostituierte leisteten einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft, erklärte Locher in der Sendung: „Wir müssen unheilige Realitäten ansprechen, bevor wir über den Heiligen Geist sprechen. Wir leben in einer Welt, in der vieles unschön, hässlich und gefährlich ist.“ (kath.ch/gs)

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