Donnerstag • 19. Oktober
Gemeindegebet
11. Oktober 2017

Aufstehen und gemeinsam beten!

Triple-G-Team (v. l.): Willy Wüthrich, Hans Gut und Gerard Spiekerman. Foto: zvg
Triple-G-Team (v. l.): Willy Wüthrich, Hans Gut und Gerard Spiekerman. Foto: zvg

Der Auftakt der Gebets-Initiative erfolgt am 21. Oktober in Wettingen. Worum geht es? ideaSpektrum fragte bei Hans Gut nach. Er ist einer der Organisatoren.

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Hans Gut, warum dieses neue Angebot?
Christen sind die am meisten verfolgte religiöse Minderheit weltweit. Dass es in Nordkorea noch immer Zwangslager gibt, ist tragisch. Kürzlich sagte mir ein Pastor: „Beten? Gott braucht uns nicht. Er kann sein Werk auch ohne uns tun.“ Ich leide unter solchen Aussagen.

Wie sehen Sie das Gebet?
Der Hebräerbrief fordert uns dazu auf, für die notleidenden Geschwister einzustehen. Dies auch im Wissen darum, dass Verfolgung neue Christen hervorbringt. Und wir sind überzeugt: Das Gebet der Gemeinde (in der Gemeinschaft mit anderen) hat gemäss Bibel eine spezielle Verheissung. „… mehr, als ihr versteht und erwartet“, wird uns versprochen (vgl. Eph. 3,20.21). Wir wollen christliche Kirchen und Freikirchen ermutigen, das Potenzial des Gemeindegebets neu zu entdecken.

Wie läuft das Ganze praktisch?
Im November starten wir mit zwei Gebetshäusern. So Gott will, kommen im Januar weitere hinzu. Unser Ziel ist es, landesweit Gemeinden zum gemeinsamen Fürbitte- und Dankgebet zu motivieren.

Was ist Ihre Motivation, Ihr Ziel?
Wir sind vom Wohlstand verwöhnt und führen häufig ein „Softie-Christentum“. Triple G will einen Wechsel der Optik: Wir erkennen die Bedürfnisse unserer Nächsten und bekennen uns als Täter des Worts, nicht nur als Hörer. Im Sinne von 2. Chronik 7,14 möchten wir an den Einfluss erinnern, den christliche Gemeinden haben.

Interview: Thomas Feuz

Triple G – Gebetshäuser braucht das Land

Ziel von Triple G ist es, dass einmal im Monat in Gebetshäusern (in Kirchen und Gemeindehäusern) für verfolgte Christen und ihre Verfolger gebetet wird. „Schweizer Christen sollen den Mächten der Finsternis im Gebet widerstehen“, sagt Hans Gut. Jesus sei gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Fürbitte setze Menschen frei. „Wir beten, dass Gefängnisse geöffnet, Arbeitslager geräumt und Blasphemie beendet wird.“ Vereint im Gebet wolle man dem Teufel widerstehen und so quasi „die rote Karte zeigen“. Ziel des Betens sei es, dass die Glaubens- und Gewissensfreiheit in Kraft bleibt und Gottes Evangelium wirksam werde. Gesucht sind auch noch Mitarbeitende, die solche Gebets­treffen leiten.
Das erste Gebetstreffen für die Freiheit verfolgter Christen findet im Gemeindezentrum Bethel in Wettingen am 21. Oktober 2017 von 10 bis 15 Uhr statt (Türöffnung 9 Uhr; Lunch 12 bis 13 Uhr, gratis nach Voranmeldung, Kollekte). An diesem Tag werden die Werke Open Doors, HMK, CSI und AVC vorgestellt. Kontakt und Anmeldung: Geri Spiekerman, Tel. 056 633 78 10, E-Mail gereve.spiekerman(at)outlook.com

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