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Warum es sich lohnt, für Muslime zu beten

20.04.2021

Markus Frauchiger erlebt, wie es sich lohnt für Muslime und die islamische Welt zu beten. Foto: zvg
Markus Frauchiger erlebt, wie es sich lohnt für Muslime und die islamische Welt zu beten. Foto: zvg

(IDEA) - Abdullah ist noch nicht lange in der Schweiz. Er stammt aus Afghanistan und gehört zur schiitischen Minderheit der Hazaras. In seinem jungen Leben hat er viel Schlimmes erlebt. Durch die Bedrängnis der Taliban war er verzweifelt und enttäuscht. In seiner Not hat er zu Allah gerufen. Er hat gefastet und gebetet, doch ohne Gewissheit, dass ihn Allah hört und akzeptiert. Abdullahs Verfolger waren sehr religiös. In seiner Frustration äusserte er sich kritisch über den Islam. Deswegen erhielt er Todesdrohungen. Er musste zusammen mit seinem Bruder fliehen.

Suche nach Gott

Als er letztes Jahr in der Schweiz ankam, erzählte ihm zum ersten Mal jemand von Jesus. Was er in der Bibel auf seinem Smartphone las, berührte sein Herz. Schliesslich rief mich jemand aus dem Empfangszentrum an mit der Bitte, Kontakt mit Abdullah aufzunehmen. Abdullah wolle unbedingt Christen kennen lernen, die seine Sprache sprechen. Er folgte der Einladung in einen internationalen Gottesdienst mit Übersetzung in Farsi. Noch in der gleichen Woche besuchte er das „Haus Fellowship“, wo Persisch gesprochen wird. Die Botschaft der Bibel von einem liebenden Gott, der unser Vater sein möchte, traf sein Herz. Abdullah sog das Evangelium von Jesus Christus regelrecht in sich auf. In dieser Gemeinschaft hat er eine neue Familie gefunden.

Nach einigen Wochen entschied er sich, ein Nachfolger von Jesus zu werden. Sein depressiver Gesichtsausdruck veränderte sich. Jetzt strahlt er die Hoffnung aus, die er in seinem Erlöser gefunden hat; durch einen Glauben, den er immer gesucht hat. Er betete, seinen verloren Bruder wiederzufinden. Eine Woche später erzählte er freudig, dass der Bruder aus dem Gefängnis in der Türkei entlassen wurde und ihn angerufen habe.

Frucht des Gebets

Es ist eine Frucht des Gebets, dass Afghanen, die in ihrem Land nie die Gelegenheit hatten von Jesus zu hören, hier in der Schweiz zu Jesus finden dürfen. Beten wir besonders jetzt im Ramadan, damit viele Muslime Christus begegnen.

Der Autor Markus Frauchiger lebte 17 Jahre in Pakistan und arbeitet heute als interkultureller Mitarbeiter von „Christen begegnen Muslimen“
CM/MEOS in der Region Bern.

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