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Astrobiologie: Keine Spur von fremdem Leben

07.10.2021

Viel Interesse an Wissenschaft und Bibel. Foto: Daniel Gerber
Viel Interesse an Wissenschaft und Bibel. Foto: Daniel Gerber

Beatenberg (IDEA) - Wir haben sehr vielseitige und spannende Vorträge gehört“, fasst Reinhard Junker, Mitarbeiter der Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“, die Tagung in Beatenberg BE zusammen. Unter anderem sprach Peter Trüb über die schwierige Frage, wie man das Licht entfernter Sterne sehen kann, das normalerweise – geht man von einem jungen Kosmos aus – noch gar nicht auf der Erde eingetroffen sein kann. Der promovierte Physiker Trüb ist seit Anfang Jahr teilzeitlich bei „Wort und Wissen“ angestellt.

Boris Schmidtgall, Chemiker und Mitarbeiter der Studiengemeinschaft, gab einen packenden Einblick in die noch junge Forschungssparte der Astrobiologie. Deren Ziel ist es, Leben auf anderen Planeten zu finden. „Bislang wurden 4000 Exoplaneten entdeckt, von denen 1000 bewohnbar sein sollen“, erklärte Schmidtgall. Gemeint sind damit Planeten, die in geeigneter Entfernung um einen Stern kreisen und die eine erdähnliche Grösse haben. „Wäre der Planet zu klein, würde das Wasser in der Atmosphäre entschwinden, wäre er zu gross, würde der Wasserkreislauf zu sehr gestört. Noch viele weitere Voraussetzungen müssten stimmen“, bilanzierte Schmidtgall. Er nennt die Strahlenintensität, die Neigung der Planetenachse, die Atmosphärenzusammensetzung und vieles mehr. „Evolutionsbiologen betrachten es als eine Bestätigung für Evolution, würde Leben auf anderen Planeten gefunden.“ Trotz aller Bemühungen wurde bisher aber nichts Zählbares entdeckt. Boris Schmidtgall: „Es ist nicht schlecht, dass es die Astrobiologie gibt – die Menschen haben dadurch die Chance, zu entdecken, dass das Leben geschaffen ist.“

Schöpfung oder Evolution. Ein klarer Fall?

Reinhard Junker stellte sein jüngstes Buch „Schöpfung oder Evolution. Ein klarer Fall?“ vor. In diesem Standardwerk für Jugendliche, Eltern und Interessierte sind zahlreiche detaillierte Erläuterungen und Grafiken. Sie zeigen, dass viele Bauteile, zum Beispiel bei Tieren, komplett und aufeinander abgestimmt geschaffen sein müssen. Sie können sich nicht über Versuch und Irrtum ohne Zielvorgabe entwickelt haben.

„Ein wichtiges Element der Tagung sind die Begegnungen in den Pausen, um Kontakte zu pflegen“, erläuterte Reinhard Junker einen weiteren Eckpfeiler der Tagung. „Wissensvermittlung und Glaubensstärkung durch die Vorträge sind das eine, das andere ist das Mit­einander.“ 110 Interessierte waren zur Tagung an­gereist. Reinhard Junker: „Die Besucher stammen aus unterschiedlichsten Berufszweigen, auch Lehrer sind dabei, und wir hoffen, dass sie etwas vom Tagungsinhalt im Unterricht weitergeben können.“ 
(Autor: Daniel Gerber)
wort-und-wissen.org

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