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Hilfe für benachteiligte Kinder in Südamerika und Afrika
13. April 2019

Kinderwerk Lima bietet Perspektiven

Mittellosen Kindern neue Perspektiven zu geben ist die Berufung des Kinderwerks Lima. Foto: zvg
Mittellosen Kindern neue Perspektiven zu geben ist die Berufung des Kinderwerks Lima. Foto: zvg
Kinder in Slums und verlassene Teenager-Mütter finden durch das Kinderwerk Lima berufliche und persönliche Perspektiven. Heute profitieren über 5200 Kinder in drei Ländern davon.

(idea) - Das Kinderwerk Lima ist ein evangelisches Missions- und Hilfswerk, das in Südamerika und Afrika Kindergärten, Schulen und Berufsausbildung für benachteiligte Kinder anbietet. Gut 5200 Kinder profitieren davon, teils auch von nahrhaftem Essen und medizinischer Versorgung. Die Vermittlung des Evangeliums mit 15 Pastoren trägt dazu bei, dass die Lebenschance der Kinder verbessert wird.

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In Lima werden 327 Teenager-Mütter - 14- bis 16-jährige Mädchen, die schwanger wurden - samt ihren Kleinkindern betreut. Die 532 Leiter, Lehrer und Mitarbeitenden des Hilfswerkes sind zum grössten Teil einheimische Personen. Manchmal sind es ehemalige Schüler. Das Motto im Pausenhof von El Augustino in Lima gilt für die ganze Arbeit: "Wir sind Gottes Mitarbeiter." Das Kinderwerk mit Schweizer- und deutschem Zweig feierte am 23. September 2018 das 50-Jahre-Jubiläum.

Wir können helfen

Die ganze Arbeit wird durch Patenschaften und Spenden von Freunden, Kirchgemeinden, Freikirchen, Seniorengruppen sowie Sonntagsschul- und Jugendgruppen aus der Schweiz und aus Deutschland finanziert. Zunehmend aber auch von Freunden aus Südamerika. Ansprechperson für die Kinder-Patenschaften in der Schweiz ist Petra Ledergerber. Genauso wichtig und hilfreich ist die Gebetsunterstützung oder ein praktischer halbjähriger Einsatz auf dem Missionsfeld.

Einsatzgebiet Peru/Südamerika

In Lima, der Hauptstadt Perus mit neun Millionen Einwohnern, unterrichtet das Kinderhilfswerk in zwei Schulen 2639 Schülerinnen und Schüler und verpflegt täglich 2449 Kinder. Ergänzend finden Kindergottesdienste statt sowie Elternkurse und Familienberatung. Auch in der Kleinstadt Huanta - sie war besonders betroffen von der Terrorbewegung "Der Leuchtende Pfad" - gibt es seit zehn Jahren eine Gutenberg-Schule.

Einsatzgebiet Paraguay/Südamerika

In Asunción, der Hauptstadt Paraguays, entstand eine Schule für 1509 Kinder. Die Berufsbildung für Industrienähen und weitere Angebote haben auch hier hohes Gewicht. Im ärmsten Departement Paraguays, in Santani, führt das Kinderwerk eine Schule mit Kindergarten und Elternkursen.

Burundi/Afrika

Seit drei Jahren besteht in Burundi, einem der fünf ärmsten Länder der Welt, ein Schulprojekt, das von 439 Kindern der drei verfeindeten Volksgruppen Hutu, Tutsi und Batwa gemeinsam besucht wird; 1400 Kinder bekommen täglich ein Frühstück. Auch Christen aus Paraguay unterstützen die örtliche evangelische Organisation "Harvest Initiatives". (Autor: Willy Zurbrügg)

 

Informationen aus erster Hand

Carole Huber (Mitte) arbeitete von 2009 bis 2014 als Patenbetreuerin in Peru. Seit 2016 ist sie verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Kinderwerkes Lima in der Schweiz. Einladungen zu Vorträgen über das christliche Kinderhilfswerk nimmt sie gerne entgegen.

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