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Glaube ist nie selbstverständlich
17. Oktober 2020

Der Schweizer Vize des ÜMG-Generaldirektors

Samuel Wunderli, stellvertretender Generaldirektor von OMF International in Singapur. Foto: zvg
Samuel Wunderli, stellvertretender Generaldirektor von OMF International in Singapur. Foto: zvg
Samuel Wunderli profitiert in Asien von seiner Leitungserfahrung aus der Jungscharzeit im Aargau. idea wollte vom stellvertretenden Generaldirektor von OMF International in Singapur wissen, was ihn als Schweizer bewegt und wie es um das Erbe des Missionsgründers Hudson Taylor steht.

(idea) - Sie leben seit fast 30 Jahren als Schweizer in Asien. Gefällt es Ihnen dort, Samuel Wunderli?Vor allem Thailand und die thailändische Stadt Chiang Mai wurde unsere zweite Heimat. Wir arbeiteten sieben Jahre im Schan-Team im gebirgigen Nordwesten Thailands. Die Schan sind eines der über 40 verschiedenen Thaivölker, die in mehreren Ländern angesiedelt sind.

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Danach wechselten Sie in die Stadt ...
Wir wurden für eine Leitungsaufgabe in Chiang Mai angefragt. Dort wohnten wir dann fast 20 Jahre im gleichen Haus. Mir wurden nach und nach verschiedene Leitungsaufgaben übertragen.

Und dann wollten Sie nach Singapur ...
Nein, diese Stadt war nicht unsere Wahl, obwohl wir uns inzwischen eingelebt haben. Der Umzug war durch meine neuen Aufgaben bedingt. Wir liebten unsere Aufgaben in Chiang Mai und wir liebten die Gegend mit den drei Jahreszeiten und die Stadt mit ihren dörflichen Aspekten und ihrer urbanen Infrastruktur. Sowohl Chiang Mai wie Singapur bieten viel Komfort, im Gegensatz zum Schan-Land.

Was brachte Sie überhaupt nach Asien?
Ein ÜMG-Missionar, der von meiner damaligen Gemeinde in der Schweiz nach Nordthailand ausgesendet worden war, wurde ermordet. Damals versprach ich Gott, dass ich offen sein wollte für einen Missionsdienst in Asien. Gott hatte auch an einem Jugendtreffen in Rämismühle durch den Liedtext "Sag Ja zu Gottes Wegen" zu mir gesprochen.

Sie sind verheiratet. Erlebten Sie Ihre Berufung gemeinsam?
Der Gedanke an einen Missionsdienst in Südostasien musste in meiner Beziehung zu meiner späteren Frau Monika reifen. Zuerst meldete ich mich alleine bei der ÜMG an und wurde aufgenommen. Das war eine Bestätigung für mich. Nach einem Jahr fand auch Monika ein Ja dazu. Nach der Ausreise war eine Arbeit in einem Stammesdorf in Nordthailand oder im Schan-Gebiet unser Ziel.

Arbeit in einem Stammesdorf und jetzt in der Missionsleitung ist aber nicht dasselbe ...
Nein, lokale Pionierarbeit und Leitungsaufgaben sind nicht dasselbe. Doch bereits damals im lokalen Team merkte ich, dass meine Erfahrung als Jungscharleiter in der Schweiz mich für Team-Dynamiken und effektive Organisation sensibilisiert hatte. Personal- und Strategiethemen begannen mich zu interessieren. Bei OMF werden die Teams konsultiert für Vorschläge zur Ernennung von Leitern. Aufgrund solcher Vorschläge wurde ich für Leitungsaufgaben angefragt. Gott öffnete neue Türen, sodass zusätzliche Arbeitsfelder in südostasiatischen Ländern entstanden. Unser Aufgabenbereich ging bald weit über das Schan-Land hinaus und umfasste eine Vielfalt von Völkern mit insgesamt 150 Millionen Menschen.

Welche Grundsätze von OMF-Gründer Hudson Taylor gelten immer noch?
Als Erstes würde ich das Herz für die "Unerreichten" nennen. Zu Taylors Zeit waren diese im Innern Chinas. Dorthin zu gehen und sich noch kulturell mit einem Chinesenzopf anzupassen, hielten damals viele als vermessen. Heute spricht man von inkarnatorischem Dienst. Die Verpflichtung, sich chinesisch zu kleiden, wurde um 1910 abgeschafft. Doch in der ÜMG bemühen wir uns nach wie vor, den Einheimischen auf gleicher Ebene zu begegnen und die lokale Sprache zu lernen.

Und führungsmässig?
Dass vom Arbeitsfeld und nicht von der Heimat her geführt wird, haben wir ebenfalls beibehalten, auch wenn das damals wie heute nicht ohne Spannungen abläuft. Moderne Kommunikationskanäle haben die konkrete Zusammenarbeit zwischen Heimat und Feld natürlich verändert. Dann wurde die CIM auch als "Glaubensmission" bekannt, weil sie bewusst auf Spendenaufrufe verzichtet. Hier ist die Veränderung, dass damals an die Missionsgesellschaft gespendet wurde, heute aber viel personenbezogener gegeben wird und die Gelder auch personenbezogener abgerechnet werden.

Was wurde bewusst über Bord geworfen?
Das asiatische Kleiden, wie schon erwähnt. Die Einstellung, sich anzupassen, überlebte jedoch. Die Führungsstruktur veränderte sich graduell ebenfalls. Das Gewicht von Feldräten und andern Leitern nahm gegenüber dem Gesamtleiter zu. Taylor hatte als Gründer viel zu sagen. Demokratisch sind wir zwar nicht geworden, denn Abstimmungen gibt es nur selten und meist nur in konsultativer Form.

Hudson Taylor gilt als Begründer der sogenannten Glaubensmissionen. Ist Glaube bei Missionaren nicht selbstverständlich?
Glaube ist nie selbstverständlich, selbst bei Missionaren nicht. Der Satz von Hudson Taylor "Have Faith in God" (Habe Glauben an Gott) steht auf unserem Gelände hier in Singapur. Glaube an Jesus, an Gott, wird natürlich in unserer Missionsgesellschaft für die Mitarbeitenden vorausgesetzt. Aber in der praktischen Arbeit begegnet einem so vieles, einerseits Herausforderungen von aussen, aber auch eigene Gedanken, die herausfordernd sind. Da ist Glaube nicht immer selbstverständlich - es braucht manchmal Glaube, der Berge versetzt, um das Nächste in Angriff zu nehmen. Oder einen Glauben, der vertraut, wenn wenig Frucht wächst, oder familiäre Probleme auftreten, oder wenn wie jetzt so vieles wegen COVID ungewiss ist.

Damals wurde der Glaube aber auf die Finanzierung bezogen ...
Hudson Taylor wollte zu Beginn keine Missionsgesellschaft gründen. Er wollte einfach Menschen für China mobilisieren. Dabei spürte er aber Gottes Reden, für solche Arbeiter Verantwortung zu übernehmen. Das führte zum Gebet um 24 "willige und geschickte Arbeiter". Die letzte Hürde vor diesem Gebet war die Frage, was er den Eltern sagen würde, wenn ihre Söhne und Töchter nicht mehr heimkehren würden. Gott machte ihm klar, dass er diese Verantwortung ihm überlassen darf - was Taylor zu diesem Gebet befreite. Gott ruft Menschen und übernimmt die Verantwortung. Der erste Schritt nach diesem Gebet war die Eröffnung eines Kontos unter dem Namen "China-Inland-Mission CIM". In finanzieller Hinsicht war Georg Müller sein Vorbild. Hudson Taylor wollte wie er nicht bei Kirchen um Geld anfragen und keine Bettelbriefe verschicken.

Das heisst, CIM-Mitarbeitende reisten ohne Geld aus?
Hudson Taylor stellte das Prinzip auf, dass jemand erst mit CIM aus England ausreisen konnte, wenn der gesamte Betrag für die Reise vorlag, damals ein wesentlicher Teil der Kosten. Er erstellte detaillierte Budgets und verschwieg auch finanzielle Engpässe in den Nachrichten der CIM nicht. Hingegen verzichtete er auf Spendenaufrufe.

Und heute?
Dieses Vorgehen hält und bewährt sich bis heute. Gott hat uns stets neu treu versorgt, auch in der Bankenkrise 2008. Es geht ja nicht nur um Finanzen, es geht auch darum, Beziehung mit Leuten zu pflegen, die längerfristig mit Hingabe und im Gebet engagiert sind. Sie sind ganz wichtige Partner.

Sie haben davon gesprochen, was es bedeutet, Angehörigen den Tod von jemandem auf dem Missionsfeld mitteilen zu müssen. Wie waren Sie von diesem Thema in Ihrem Dienst betroffen?
Wir erlebten vor einigen Jahren in Thailand den Suizid eines Mitarbeiters. Mit der Familie wurde die definitive Rückkehr in ihr Heimatland geplant. Es zeichnete sich ab, dass die Reintegration der Familie im Heimatland nicht einfach sein würde. Dies löste bei diesem Mitarbeiter offenbar eine Depression aus, die wir leider nicht bemerkten.

Opfer forderte der Dienst in Ihrer Missionsgesellschaft immer wieder ...
Vor unserer Zeit in Asien verlor die ÜMG in Thailand mehrere Mitarbeitende und auch Kinder. Verschiedene erlitten Verkehrsunfälle, andere wurden umgebracht. Beim Boxer-Aufstand in China vor genau 120 Jahren mit Tausenden von Opfern hatte die CIM 58 Mitarbeitende und 21 Kinder verloren.

Hat sich die Missionsarbeit trotz der Opfer von CIM/OMF-Mitarbeitenden gelohnt?
Wir haben in den vergangenen 30 Jahren erstaunliche Fortschritte gesehen. Vieles wird sich aber erst in der Ewigkeit zeigen. Aber schon jetzt kann man sagen, dass es sich vielfach gelohnt hat. Ein Beispiel: James Outram Fraser starb mit 52 Jahren an Malaria. Der begabte Pianist und Pionier setzte sein Leben für das Lisu-Volk in Berggebieten ein. Lisu, die Christen wurden, zogen in das Gebiet der Schan in Myanmar. Da meine Frau und ich unter den Schan arbeiteten, konnten wir damals ein Lisu-Dorf im Schan-Gebiet besuchen. Uns strömte ein riesiger Dank mit einer extra für uns organisierten Feier entgegen, weil die CIM ihnen das Evangelium gebracht hatte. Wir ernteten somit stellvertretend den Dank für die Opfer früherer Generationen. Auch beim Bergvolk der Akha sieht man grosse Veränderungen. Früher durften Missionare nicht in Akha-Dörfern wohnen. Wer bei den Dämonen-Zeremonien nicht mitmachte, war ein Fremdkörper. Heute gibt es in Thailand kein Akha-Dorf mehr ohne Christen. Und die Lebensqualität hat sich um ein Vielfaches verbessert.

Sind die internationalen Migrationsströme bei Ihnen ein Thema?
Ja, sehr. Unser neues Konzept "Beyond Borders" (Grenzüberschreitend) als Teil von "Reimaging OMF" ist weltweit auf Asiaten aus Ostasien fokussiert. Viele Asiaten sind lernbegierige und arbeitswillige Leute, die in andern Ländern gute Ausbildungen und neue Chancen suchen. Als OMF sehen wir hier grenzüberschreitende Möglichkeiten, die sich längst nicht mehr auf Ostasien beschränken. Zudem mobilisieren wir in Gemeinden von Japanern in Brasilien. Das sind Japaner, die dort schon vor Generationen sesshaft wurden und zum Glauben kamen. Heute haben sie eine Vision für Ostasien. Das sind nur zwei von vielen Beispielen im Blick auf die heutigen neuen Horizonte. Auch die Zusammenarbeit mit Einheimischen wird neu bedacht im Kontext der internationalen Migrationsströme.

Warum sendet die OMF noch Europäer nach Asien, wenn es in Asien doch riesige Kirchen gibt?
Es gibt zwar Millionen von Christen in Asien. Doch nur eine von zehn Personen in Asien kennt jemanden, der Christ ist. Die meisten haben das Evangelium noch nie gehört. Weit mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Asien. In 75 zum Teil grossen Volksgruppen in OMF-Gebieten gibt es noch keine Gemeinde und christliche Arbeiten stehen bestenfalls im Anfangsstadium. In ländlichen Gegenden wie in riesigen städtischen Agglomeration in Thailand und Japan glauben weniger als ein Prozent der Menschen an Jesus. Da braucht es Leute von aussen, die mit den einheimischen Christen zusammenarbeiten. Nach unseren Berechnungen gehören rund 670 Millionen Menschen zu diesen wenig oder gar nicht vom Evangelium erreichten Gruppen und Gebieten.

Aber das alles ist sehr weit weg von hier ...
Nicht wirklich. In zwölf Stunden ist man heute dort. Christen aus der Schweiz können sich nicht aus dieser globalen Verantwortung der Gemeinde Jesu herausnehmen, zumal die Schweiz ein äusserst privilegiertes Land ist. Die Geschäfts- und Bankenwelt entdeckte schon lange, dass es sich lohnt, in Asien zu investieren. Christen im Westen und auch in der Schweiz müssen sich Gedanken machen, wie sie in Asien geistlich investieren wollen. Trotz aller Herausforderungen in Asien gibt es hier viele offene Türen. Man muss dort investieren, wo Potenzial besteht und Unerledigtes wartet.

Welche Herausforderungen erwarten Schweizer, die mit OMF für eine Arbeit in Asien ausreisen?
Es ist eine Herausforderung und zugleich eine grosse Bereicherung, in einem internationalen Team und einer interdenominellen Missionsgesellschaft mitzuarbeiten. Unterschiedlichkeit in der Einheit zu leben, kommt nicht über Nacht zustande. Sie muss aufgebaut werden und dann gelebt werden. Zudem muss nebst Englisch auch eine asiatische Sprache und vielleicht noch die Sprache einer Minderheit gelernt werden. Das erfordert Durchhaltevermögen und Liebe zu den Menschen. Doch die Investition lohnt sich.

Jetzt sprachen Sie doch eher von Schwierigkeiten.
Die Lebenserfahrungen und manchmal auch die Lebensumstände bedeuten nicht nur Opfer, sondern reiche Geschenke Gottes. Ich bedaure, dass viele Schweizer im Blick auf Mission oft nur an den Verzicht denken und nicht an den Gewinn, den ein Leben in der Führung Gottes bringt. Das gilt auch oft gerade dann, wenn dabei die Grenzen dessen gesprengt werden, was man sich selber vorstellen konnte. Viele können sich nicht ausmalen, wie vielfältig, reich und lohnenswert ein solches Leben ist.
(Interview: David Gysel)

CIM, OMF, ÜMG; Samuel Wunderli

Der Schweizer Samuel Wunderli (62) ist Assistant General Director, stellvertretender Generaldirektor von OMF International in Singapur. Er unterstützt im Wesentlichen den Generaldirektor Patrick Fung und das Leitungsteam und kümmert sich um die Förderung von Leitern. Samuel Wunderli lebte mit seiner Frau Monika und den mittlerweile erwachsenen Töchtern ab 1990 in Thailand. Bevor er von der OMF für Leitungsaufgaben in die thailändische Stadt Chiang Mai berufen wurde, arbeiteten sie unter dem Schan-Volk in Nordthailand. Seit Juli 2019 leben Samuel und Monika am OMF-Hauptsitz in Singapur.

OMF wurde 1865 vom Engländer James Hudson Taylor (1832-1905) als China-­Inland-Mission (CIM) gegründet und zählt heute rund 1300 Mitglieder (das sind Langzeitmitarbeitende), etwa 500 Volontäre und weltweit fast 300 Angestellte in verschiedenen Büros. Nachdem 1949 in China Mao an die Macht kam, sah sich die CIM-Leitung 1950 gezwungen, alle Mitarbeiter aus dem Land abzuziehen. Die Leitung entschied, der Missionsgesellschaft den neuen Namen Overseas Missionary Fellowship (heute OMF International, in Deutsch: Überseeische Missions-Gemeinschaft ÜMG) zu geben und neue Arbeiten in Thailand, Malaysia, Japan, Indonesien, Taiwan und den Philippinen zu beginnen. Die Arbeit weitete sich später auf andere Länder Südostasiens aus.

Die CIM legte zu Beginn grosses Gewicht auf Reiseprediger im Inneren Chinas, ohne gleich soziale und andere Einrichtungen zu gründen, was später auch geschah. Weil den Mitarbeitenden kein festes Gehalt zugesagt wurde, galten die CIM und andere ähnliche Missionen als "Glaubensmissionen". Während etablierte Missionsgesellschaften meist verschuldet waren, war Schuldenmachen bei der CIM keine Option. Spenden an die CIM wurden über eine allgemeine Kasse je nach Bedarf an die einzelnen Mitglieder verteilt und wenn die Gelder knapp waren, wurde gekürzt; das ist heute noch so. Bahnbrechend bei der CIM war das Berufungsprinzip. Berufung, nicht Ordination, war entscheidend. Hudson Taylor akzeptierte Mitarbeiter aus allen beruflichen und sozialen Schichten. Auch die kirchliche Herkunft spielte keine Rolle. Hingegen wurde eine starke kulturelle Anpassung an die chinesische Kultur verlangt. Taylor setzte ledige Frauen im Verkündigungs- und Pionierdienst ein. Bei verheirateten Paaren war die Frau nicht "nur" Ehefrau, sondern dem Mann gleichgestellte Partnerin im Missionsdienst. Im Gegensatz zu anderen Gesellschaften befand sich die Leitung in ­China, nicht in der Heimat. Konkret war es in Taylors Tagen aber so, dass die Leitung immer dort war, wo sich Hudson Taylor befand. Heute wird bei OMF grossen Wert auf die Konsultation der Mitglieder gelegt.

Der Schweizer Zweig von OMF International existiert seit 125 Jahren und zählt aktuell 58 Mitglieder. Hudson Taylor übte gegen Ende des 19. Jahrhunderts unter anderem als Redner einen grossen Einfluss in Deutschland und der Schweiz aus. Mit der CIM "assoziierte" Missionsgesellschaften entstanden, so das Diakonissenhaus Ländli in Oberägeri, die Allianz-Mission und die Liebenzeller-Mission. Das Assoziierten-Verhältnis wurde 1950 nach dem Rückzug aus China aufgelöst. Die Pilgermission St. Chrischona führte ab 1895 einen direkten Schweizer Zweig der CIM. In China arbeitende Chrischona-Absolventen waren Vollmitglieder der CIM. Als sich nach dem Zweiten Weltkrieg auch zahlreiche Nicht-Chrischona-Absolventen bei der CIM bewarben, wurde der Schweizer Zweig in den 1950er-Jahren vom Chrischona-Werk losgelöst. Bis heute verbindet OMF eine fruchtbare Partnerschaft mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona.