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Christen in Indien
03. Februar 2020

Vorläufig frei nach elfjähriger Haft

Die sieben freigelassene indischen Christen bedanken sich für Ermutigungskarten, die sie während der Haft erhalten hatten. CSI hatte zur Kartenaktion aufgerufen. Bild: CSI
Die sieben freigelassene indischen Christen bedanken sich für Ermutigungskarten, die sie während der Haft erhalten hatten. CSI hatte zur Kartenaktion aufgerufen. Bild: CSI

New Delhi (CSI-rb/idea-dg) – Fünf indische Christen kamen im Dezember 2019 nach elfjähriger Haft frei. Ihre Leidensgeschichte begann mit dem Mord vom 23. August 2008 an einem Hindupriester im indischen Bundesstaat Odisha (damals Orissa). Ein gewalttätiger Mob von wütenden Hindu-Extremisten machte die Christen für den Mord verantwortlich und zog brandschatzend und mordend durch die christlichen Dörfer Kandhamals. Sie töteten über 100 Christen und liessen Unzählige verletzt zurück. Über 5500 Häuser und mehrere 100 Kirchen wurden zerstört. Mehr als 55'000 Christen mussten fliehen, viele durch den gefährlichen Dschungel.

Verfahren läuft mit Kaution weiter

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