Freitag • 25. September
Vor Libyen
24. August 2020

Kirchliches Rettungsschiff nahm über 200 Flüchtlinge an Bord

Die „Sea-Watch 4“ hat die ersten schiffbrüchige Flüchtlinge vor der Küste von Libyen aufgenommen. Symbolfoto: pixabay.com
Die „Sea-Watch 4“ hat die ersten schiffbrüchige Flüchtlinge vor der Küste von Libyen aufgenommen. Symbolfoto: pixabay.com

München (idea) – Das kirchliche Rettungsschiff „Sea-Watch 4“ hat vom 22. bis 24. August über 200 schiffbrüchige Flüchtlinge vor der Küste von Libyen aufgenommen. Das teilte die Betreiberorganisation Sea-Watch mit. Sie will die Migranten nicht nach Libyen zurückbringen, weil es dort Menschenrechtsverletzungen gebe. Wo sie aufgenommen werden, ist bisher unklar.

Die Rettung habe „in trauriger Weise“ gezeigt, dass die Mission des Schiffes nötig sei, sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), dem Radiosender Bayern2. Er gehe davon aus, dass die Geretteten rasch einem europäischen Hafen zugewiesen und auf mehrere Länder verteilt ...

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