Mittwoch • 17. Oktober
Inhaftierter Christ
10. August 2018

Iran: Wie können Beten und Bibellesen nationale Sicherheit gefährden?

Der im Iran inhaftierte Christ Naser Navard-Goltapeh. Foto: IGFM
Der im Iran inhaftierte Christ Naser Navard-Goltapeh. Foto: IGFM

Teheran (idea) – Der im Iran zu zehn Jahren Haft verurteilte Christ Naser Navard-Goltapeh (46) hat einen Offenen Brief an die iranische Regierung geschrieben. Darin fragt er, wie Gottesdienste, das Singen von Lobpreisliedern, Bibellesen und Beten zu Gott gegen die nationale Sicherheit verstoßen könnten. Das berichtet der Nachrichtendienst World Watch Monitor. Mit seiner Frage bezieht sich der ehemalige Muslim auf die Urteilsbegründung für seine zehnjährige Haftzeit: Verletzung der nationalen Sicherheit durch Gründung von Hauskirchen. Sicherheitskräfte hatten Navard-Goltapeh am 24. Juni 2016 bei einer Verlobungsfeier in Teheran festgenommen – zusammen mit den drei Aserbaidschane...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.