Samstag • 18. November
Ägypten
20. Oktober 2017

Die Regierung verharmlost Gefahr für Christen

Frankfurt am Main/Kairo (idea) – Die ägyptische Regierung ist offensichtlich nicht in der Lage, Christen, „vor systematischer Verfolgung durch muslimische Extremisten zu schützen“. Diesen Vorwurf erhebt der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Martin Lessenthin (Frankfurt am Main). Anlass ist die Ermordung eines koptisch-orthodoxen Priesters am 12. Oktober in Kairo. Bei der Messerattacke wurde ein weiterer Geistlicher verletzt. Die Behörden sprechen von der Tat eines Geisteskranken. Lessenthin kritisiert die staatliche Informationspolitik: „Um die vom muslimischen Extremismus ausgehende Gefährdungslage für Christen zu bagatellisieren, werden...

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