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Minden
07. November 2019

„kreatikon“: Entstehung der Welt nur durch einen Schöpfer zu erklären

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Auf der "kreaticon 2019" sprachen unter anderem der Informatiker und Evangelist Werner Gitt. Foto: schöpfung.info/Alexander Rempel

Minden (idea) – Die Evolutionstheorie widerspricht den Erkenntnissen der Wissenschaft. Diese Ansicht vertrat der Professor für Ingenieurwesen an der Universität Bristol, Stuart Burgess, auf der Schöpfungskonferenz „kreatikon 2019“ in Minden.

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Sie wurde von der Zeitschrift „schöpfung.info“ (Düren) und dem BibelCenter Minden organisiert. Nach Angaben der Veranstalter nahmen an der Konferenz am 1. und 2. November jeweils 1.400 Besucher teil.

Burgess, zufolge ist schon die Erklärung der atheistischen Evolutionstheoretiker über die Entstehung der Welt erwiesenermaßen falsch. So widerspreche es den Gesetzen der Thermodynamik, dass Materie von selbst aus dem Nichts entstanden sein könnte. Die Forschung habe in den vergangenen 80 Jahren außerdem festgestellt, dass lebende Zellen sich nicht einfach aus einer „chemischen Suppe“ entwickeln könnten. Die Entstehung der Welt und des Lebens sei deshalb nur durch das Wirken eines göttlichen Schöpfers zu erklären.

Der Astrophysiker Markus Blietz (Tittmoning/Oberbayern) bezeichnete die Annahme der Evolutionstheorie als falsch, dass Lebewesen durch die Veränderung von Erbgut eine höhere Entwicklungsstufe erreichen könnten. Genmutation führe im Gegenteil fast immer zu einer Einschränkung und zur Degeneration des Erbguts.

Autor: Evolutionäres Denken hat zu Rassismus beigetragen

Der britische Ingenieur und Buchautor Dominic Statham (Birmingham) sagte, das evolutionäre Denken habe in der Geschichte zu Rassismus beigetragen. Nach biblischer Lehre stammten alle Menschen von einem Mann, Adam, ab. Daher gebe es keine verschiedenen Menschenrassen, sondern nur eine. Damit liefere der biblische Bericht von der Erschaffung des Menschen (1. Buch Mose 1 und 2) die endgültige Antwort auf das Problem des Rassismus.

Der Theologe und Publizist Wolfgang Nestvogel (Hannover) vertrat die Auffassung, die Schöpfungslehre habe grundlegende Bedeutung für den christlichen Glauben. Wer davon abrücke, dass der biblische Schöpfungsbericht im Wortsinne wahr sei, öffne Tür und Tor für ein atheistisches Weltbild.

Weitere Vorträge hielten der Informatiker und Evangelist Werner Gitt (Braunschweig), der finnische Arzt Pekka Reinikainen (Helsinki), der US-Filmemacher Eric Hovind (Bundesstaat Florida) und der Ingenieur Helmut Welke (US-Bundesstaat Iowa).