Sonntag • 24. März
Peter Höhn
05. März 2019

„In Gottes Berufung eintauchen!“

Peter Höhn von Campus für Christus. Bild: Manuela Kaufmann/CfC
Peter Höhn von Campus für Christus. Bild: Manuela Kaufmann/CfC

Zürich (idea/dg) - Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Peter Höhn bei Campus für Christus (CfC) als Redaktor sowie im Bereich „Spiritualität und Gebet“. Ein Bibelvers und ein Wachbild an einem Team-Gebetstag haben rund um das Thema Berufung speziell zu ihm gesprochen. Mit seinem neuen Buch „Ganz ich sein – Entspannt eintauchen in Gottes Berufung“ spricht er nun unsere Beziehungen und unser Wesen an. „Wir Menschen sind in erster Linie in eine Gottesbeziehung gerufen. Nur Gott kann mir sagen, wer ich wirklich bin“, meint er im Interview mit dem Wochenmagazin ideaSpektrum. Jesaja 43,1 hat ihn persönlich besonders angesprochen –Gott ruft uns Menschen beim Namen. Es bleibt aber nicht bei der Beziehung zu Gott allein. „Gott ruft uns aber auch in Beziehung zu anderen Menschen und zu mir selbst. Gott schafft damit einen Rahmen, ein Beziehungsgeflecht, das mir dann ermöglicht, meine spezifische Lebensaufgabe zu entdecken.“ Dies ist für Peter Höhn keine Selbstverständlichkeit.

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„Jeder Mensch sehnt sich danach, ganz der sein zu dürfen, der er wirklich ist. Auch Christen sind gefährdet nach dem zu fragen, was cool ist, was oben auf der christlichen ‚Hitparade‘ steht, was ‚man‘ macht. So ist die Zusage, dass ich sein darf, wer ich bin, entlastend, bereichernd, erlösend.“ Die Frage nach der spezifischen Lebensaufgabe lässt Peter Höhn im Interview aber nicht aussen vor. „Das tiefere Erkennen Gottes und das Wachsen in der Beziehungsfähigkeit können uns der dritten Dimension, der Frage der spezifischen Berufung, entscheidend näherbringen. Wenn wir diese besser kennen, kann das auf der anderen Seite auch bedeuten, dass wir auf einen Karriereschritt verzichten, weil uns die Aufgabe nicht entspricht.“ Höhn verheimlicht nicht, dass es auch für ihn ein Lernprozess war: „Lange habe ich mit einer gewissen Spannung gerungen, dass ich bei Campus für Christus zwar zwanzig Jahre im Leitungsteam war, aber als Person kein Leiter bin; ich bin von meinem Wesen her ein Lehrer. Wenn ich ein Projekt oder ein Team leiten muss, dann leide ich. Mir diese Tatsache einzugestehen, kostete mich zuallererst Demut, danach wirkte es befreiend.“

Lesen Sie das Interview zum Thema Berufung, auch zum Wachbild von Peter Höhn, im Wochenmagazin ideaSpektrum 10-19.

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