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Zürcher Statistik zu Leihmutterschaft
28. Mai 2020

Wie viele Mütter pro Kind?

Bild: pixabay
Bild: pixabay

(idea/dg) - Nicht abgeholte Leihmutterschaftsbabys in der Ukraine machten Schlagzeilen. Leihmutterschaft ist in der Schweiz verboten. Wie viele Leihmutterschaftsbabys von der Schweiz aus bestellt und in den letzten Jahren hierher geholt wurden, ist unbekannt. Die Bundesämter sammeln bisher keine Zahlen. Eine Statistik des Kantons Zürich zeigt aber, dass 14 von 26 ab 2016 bis heute bekannt gewordene Leihmutterschaften in den USA stattfanden. Die Zahlen betreffen sogenannte "Wunscheltern", deren Heimatkanton Zürich ist, unabhängig von ihrem Wohnsitz. Aus den 26 Leihmutterschaften gingen 32 Kinder hervor. Ehepaare und eingetragene gleichgeschlechtliche Paare halten sich bei den Auftraggebern von Leihmutterschaften die Waage. Auch ein Single-Mann und eine Single-Frau gehören zu den Auftraggebern. Nur diese Frau griff auf Samen eines Mannes zurück, der nicht "Wunschvater" ist. Dafür lieferte sie ihr eigenes Ei. Nur gerade bei 11 der 32 Kinder ist die genetische Mutter zum jetzigen Zeitpunkt bekannt und lediglich bei 6 Kindern ist bekannt, dass die genetische Mutter auch die Auftraggeberin ist. 

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