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Kampagne
12. September 2018

Unterschriftenzahl schon nach zwei Tagen erreicht

Aufruf mit Erfolg: In nur zwei Tagen schon fast 34000 Einträge. Foto: Screenshot
Aufruf mit Erfolg: In nur zwei Tagen schon fast 34000 Einträge. Foto: Screenshot

(idea) - Die Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer ist überwältigt von der Resonanz auf ihren Aufruf. Schon nach zwei Tagen sind es über 33500 Personen, die sich online eintrugen und das Anliegen unterstützen. Die Initianten bezeichnen dies als "historisch in der Schweizer Politik". Das Echo zeige den Unmut in breiten Teilen der Bevölkerung.

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Anmeldeverfahren läuft weiter 

Der Aufruf, sich online anzumelden und Unterschriften für eine Volksinitiative gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer zu sammeln, gilt weiterhin. Mit möglichst vielen Unterschriften soll Druck auf den Bundesrat ausgeübt werden. Die Allianz starte zudem einen "Last Call" an den Bundesrat, um ihm die Möglichkeit zu geben, die geplante Verordnungsänderung doch noch zu stoppen.

Bundesrat soll einlenken

Der Text für eine allfällige Volksinitiative liegt bei der Bundeskanzlei zur Vorprüfung. Man rechnet mit einer Veröffentlichung im Bundesblatt bis spätestens gegen Ende Jahr. "Bis dahin bleibt dem Bundesrat genügend Zeit, dieses enorme Zeichen aus der Bevölkerung ernst zu nehmen und auf Waffenexporte in Bürgerkriegsländer zu verzichten", schreibt die Allianz in einer Medienmitteilung.

korrektur-initiative.wecollect.ch

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