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Blaues Kreuz
03. September 2019

Suchtkranke Frauen – oft ein Tabu für Gesellschaft und Angehörige

Großrückerswalde (idea) – Suchtkranke Frauen werden sowohl von der Gesellschaft als auch von ihren Angehörigen oft im Stich gelassen. Doch dadurch kann sich ihre Abhängigkeit noch verstärken oder zu spät behandelt werden. Diese Erfahrung macht der Leiter des Blaukreuz-Zentrums Schindelbach im erzgebirgischen Großrückerswalde, Udo Glöckner. Die Einrichtung verhilft chronisch mehrfachgeschädigten suchtkranken Frauen zurück in eine größtmögliche Selbstständigkeit. Wie Glöckner der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, ist Alkoholabhängigkeit bei Frauen noch immer ein Tabu. „Ein betrunkener Mann wird von der Gesellschaft eher toleriert – eine betrunkene Frau dage...

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