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Antidiskriminierungsbeauftragter
09. Dezember 2019

Hizarci: Schulen zu religionsfreien Orten zu machen löst keine Konflikte

Die Maßnahme, Schulen zu einem religionsfreien Ort zu machen, führe zu einer deutlichen Verschlechterung des Schulklimas. Foto: pixabay.com
Die Maßnahme, Schulen zu einem religionsfreien Ort zu machen, führe zu einer deutlichen Verschlechterung des Schulklimas. Foto: pixabay.com

Berlin (idea) – Wenn Schulen zu religionsfreien Orten werden sollen, um religiös motivierte Konflikte zu lösen, ist das der falsche Weg. Diese Ansicht vertrat der Antidiskriminierungsbeauftragte für Berliner Schulen, Dervis Hizarci (Berlin), gegenüber dem „Tagesspiegel“.

Demnach führe die Maßnahme vielmehr zu einer deutlichen Verschlechterung des Schulklimas. So entsteht Hizarci zufolge der Eindruck, dass Religionen und Religionsgruppen abgelehnt würden. „Abgesehen davon, dass es verfassungswidrig ist, löst man so keine Konflikte.“

Verantwortliche sollten stattdessen besser einen guten Umgang mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt vermitteln. Da...

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