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Papst-Kritik zurückgewiesen
08. Dezember 2017

Prof. Kähler: Es gibt keinen Grund, das Vaterunser anders zu übersetzen

Prof. Christoph Kähler, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Revision, bei der Premiere der Lutherbibel 2017 auf der Frankfurter Buchmesse. Foto: Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Prof. Christoph Kähler, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Revision, bei der Premiere der Lutherbibel 2017 auf der Frankfurter Buchmesse. Foto: Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Leipzig (idea) – Die EKD hält an der Übersetzung des Vaterunsers fest. Hintergrund ist eine von Papst Franziskus angestoßene Debatte. Er hatte die in Deutschland verwendete Fassung der Vaterunser-Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“ (Matthäus 6,13a) als „keine gute Übersetzung“ bezeichnet. Es sei nicht Gott, der den Menschen in Versuchung stürze, um zu sehen, wie er falle, so der Papst: „Ein Vater tut so etwas nicht; ein Vater hilft sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“ Die EKD teilte auf ihrer Facebook-Seite mit, dass das Gebet in dieser Form auch in der Lutherbibel 2017 enthalten ist: „Und dabei bleiben wir auch.“ Die Evangel...

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