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Pausenloses Eintreten für die Schwächsten zahlt sich aus
12. Januar 2020

Wie ein Taxifahrer mit Lepra eine Stimme bei der UNO bekam

Ruedi Josuran besucht Taxifahrer Sailu in Indien. Geschichte und Film auf: www.lepramission.ch/sailu. Foto: zvg
Ruedi Josuran besucht Taxifahrer Sailu in Indien. Geschichte und Film auf: www.lepramission.ch/sailu. Foto: zvg
Auf dem Politparkett bewegt die Lepra-Mission durch unermüdliches Anklopfen die Arme von Ministerien. Dies verhilft den stigmatisierten Betroffenen zu einem besseren Leben. Zum Beispiel Sailu Ubidi.

(idea/Top-Publi) - Erinnern Sie sich an die Frau in der Bibel, die durch unermüdliches Vorsprechen den Richter zum Handeln bringt? Ähnlich sieht ein Teil des Wirkens der Lepra-Mission aus. In Ländern wie Bangladesch, Nepal oder Indien werden Lepra-Betroffene immer noch an den Rand gedrängt - dabei könnten sie bei guter medizinischer Versorgung geheilt und integriert werden. Vermehrt verschafft die Lepra-Mission ihnen eine Stimme auf dem politischen Parkett. Durch diese Arbeit des Fürsprechens nimmt die Handlungsbereitschaft zu. In kleinen Schritten zwar, aber es ist noch nicht allzu lange her, da hat sich manche Nation komplett geweigert, überhaupt erst auf die Thematik einzugehen.

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Erste Schritte vor der Uno

Das pausenlose Eintreten für die Schwächsten, für jene, die zu berühren sich Jesus nicht scheute, beginnt sich zu lohnen: Inzwischen wird die Lepra-Mission selbst in den Uno-Gremien gehört. Erste Länder machten Zusagen, die in den Folge-Konferenzen mit Schritten belegt werden müssen. Indien beispielsweise kündigte an, Lepra bekämpfen zu wollen und die Diskriminierung bis Ende 2020 zu stoppen. Ähnliche Töne kommen aus Pakistan. Bangladesch und Nepal kündigten ebenfalls Programme an. Die Worte sind schön, der Tatbeweis steht noch aus - aber das Thema ist nun ins Glashaus gestellt worden und kann nicht mehr diskret im Hinterzimmer unter einen schmucken, dicken Perserteppich gekehrt werden.

Sailu Ubidi darf wieder Taxi fahren

Dieses Engagement sowie die Hilfe vor Ort durch Spitäler, Medikamente und Aufklärungskampagnen hilft Menschen wie Sailu Ubidi. Mit 32 entdeckt der dreifache Familienvater und Taxifahrer Flecken auf seiner Haut. Als die Diagnose Lepra eintrifft, erhält er Berufsverbot. Seine Verwandten und Nachbarn meiden ihn nicht nur, sie beschimpfen ihn sogar auf offener Strasse. Ein durch die Stigmatisierung übliches Szenario. Seine Hände beginnen sich zu verformen, er wird invalide und seine Frau muss die fünfköpfige Familie durchbringen. Doch durch den Einsatz der Lepra-Mission wird die Krankheit gestoppt und er wird operiert. "Fenster zum Sonntag"-Moderator Ruedi Josuran besuchte Sailu kurz danach. Inzwischen kann er wieder Taxi fahren und für die Familie sorgen. (Autor: Daniel Gerber)

Sie können mithelfen!

Die Lepra-Mission ist eine christlich-humanitäre Organisation, die sich weltweit für die Beseitigung der Ursachen und Folgen von Lepra engagiert. Wir stellen die Erkrankten wieder her, sie erfahren äussere und innere Heilung. Durch die entgegengebrachte Liebe finden viele zu dem, der selbst Lepra-Kranke heilte: Jesus Christus. Werden Sie Teil und helfen Sie uns, diesen Unterschied heute zu machen. (Autor: Daniel Gerber)

 

 

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