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Editorial
10. März 2018

Raiffeisen

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) war vierjährig, als sein Vater die Arbeit als Bürgermeister krankheitsbedingt aufgeben musste. Pflegebedürftig siechte er während Jahren dahin und starb 1849. Es war Mutter Amalie Raiffeisen, welche die neun Kinder ernährte und grosszog. Wir können nicht einmal erahnen, welchen Kraftakt die auf sich alleine gestellte Frau vollbracht hat. Aus Briefen lässt sich ablesen, dass Amalie ihr Leben im Glauben an Gott führte. Trotz des schweren Schicksals muss ihr Gottvertrauen mitten im Elend Hoffnung verströmt haben.

Später baut auch Friedrich Wilhelm sein Leben und Handeln auf Gott. Es geht ihm nicht um den eigenen Erfolg. Er begegne...

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