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Pensionskasse
17. Juni 2019

Prosperita feierte ihren 20. Geburtstag

Prosperita-Geschäftsführer Joel Blunier. Foto: idea/rh
Prosperita-Geschäftsführer Joel Blunier. Foto: idea/rh
Im Jahr 1999 wurde die christlich-ethische Pensionskasse Prosperita gegründet. Mit der 20. Delegiertenversammlung am 14. Juni im Alten Spital in Solothurn feierte die Stiftung für die berufliche Vorsorge ihr Jubiläum.

Zofingen (idea) - Wichtigstes Traktandum der Prosperita-Delegiertenversammlung mit rund 90 Delegierten und Gästen in Solothurn war die Gesamterneuerungswahl des Stiftungsrats. Als neue Stiftungsrätin wurde die Senior-Beraterin Berufliche Vorsorge der Thurgauer Kantonalbank, Ursula Peyer, gewählt. Sie ersetzt Robert Roth, der die Stiftung seinerzeit mitgegründet und über viele Jahre präsidiert hatte. Bereits im vergangenen Jahr hatte er den Vorsitz an Peter G. Augsburger, Anwalt aus Bern, übergegeben.

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Kontinuierlich gewachsen

Seit 20 Jahren wächst die Prosperita kontinuierlich. Jedoch war das Geschäftsjahr 2018 auch für sie von besonders grossen Herausforderungen geprägt. Die schlechte Entwicklung der Börse und der besonders unerfreuliche Einbruch per Ende Jahr sorgten dafür, dass der Deckungsgrad bei einer Performance von -4.42 Prozent von 108.3 auf 100.3 Prozent sank. Wie die Geschäftsleitung mitteilt, habe sich der Deckungsgrad bis Mitte Juni wieder auf 107 Prozent erholt. Gleichzeitig konnte das Wachstum fortgesetzt werden. Die Anzahl der angeschlossenen Firmen stieg von 350 auf 376, diejenigen der Versicherten von 4182 auf 4196, die Bilanzsumme von 398 auf 419 Mio. Franken. Das Verhältnis zwischen Altersrentnern und aktiven Versicherten ist mit aktuell 1 zu 11 nach wie vor sehr gut.

Werte zählen

Die Unternehmenspolitik der Prosperita beruht auf christlich-ethischen Grundwerten und "unterstützt keine Vorhaben, die Menschen, Tieren oder der Natur Schaden zufügen", wie es in der Gründungsurkunde heisst. Deshalb wendet die Pensionskasse strikte Auswahlkriterien bei den Vermögensanlagen an. Mit ihren Investitionen will sie nicht nur eine finanzielle Rendite erzielen, sondern gleichzeitig auch eine gesellschaftliche "Rendite" für die Menschen im jeweiligen Investitionsumfeld erreichen. Sie ist Mitglied der Stiftung Ethos und richtet sich nach deren Prinzipien für nachhaltige Anlagen.

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