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Kommentar
11. Februar 2018

Nur wer Jesus bekennt, ist gerettet

In Ausgabe 4 des Wochenmagazins ideaSpektrum schrieb Prof. Rolf Wischnath über „Das barmherzige Gericht Gottes“. Der Artikel hat viele Leserreaktionen hervorgerufen. Einige Einsendungen beklagten, dass hier eine Theologie der „Allversöhnung“ vertreten wurde. idea bat Roland Deines, Professor für Biblische Theologie und antikes Judentum an der Internationalen Hochschule Liebenzell, um eine Einordnung.

Prof. Wischnath hat in seinem Artikel Gottes Gerichtshandeln und Gottes Barmherzigkeit zueinander in Beziehung gesetzt und dabei insbesondere die Barmherzigkeit betont. Gott wird sie denen nicht verwehren, die sich danach sehnen. Damit hält er Grundlegendes fest, was bei jedem Nachdenken über Hölle und Verdammnis im Vordergrund stehen sollte: Der Richter ist zugleich der Erlöser. Die neutestamentlichen Texte beschreiben kein unparteiisches Gericht, das auf Gewaltenteilung basiert, im Gegenteil: Der, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist, ist der Richter über alle Menschen. Aber er ist ein Richter, der zuvor alles – und zwar wirklich alles – unternommen hat, um die z...

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