Freitag • 13. Dezember
Was brachte Zwingli zu neuem Denken?
22. November 2019

„Die Schrift begann mir viel klarer zu werden“

Zwinglis Abschrift der griechischen Paulusbriefe von 1516. Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Signatur: RP 15. Fotos: Shutterstock; Zentralbibliothek Zürich
Zwinglis Abschrift der griechischen Paulusbriefe von 1516. Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Signatur: RP 15. Fotos: Shutterstock; Zentralbibliothek Zürich
1516 schreibt Huldrych Zwingli die Paulusbriefe ab: Damit beginnt seine reformatorische Wende.

(idea) - Im Hinblick auf das Zürcher Reformationsjahr 2019 wurde die Privatbibliothek Huldrych Zwinglis rekonstruiert, weitestgehend digitalisiert und auf der Plattform e-rara der Forschung zugänglich gemacht. Der Zürcher Kirchenhistoriker Walther Köhler kannte 1921 rund hundert Titel aus der Bibliothek des Reformators. Bis heute konnten 202 Drucke und 4 Handschriften identifiziert werden, die Zwingli gehörten oder von ihm benutzt wurden. Fast alle befinden sich im Besitz der Zentralbibliothek Zürich, die den Bestand kürzlich in einer Publikation beschrieben hat.

Kaum war sie erschienen, entdeckte P. Justinus Pagnamenta in der Klosterbibliothek Einsiedeln einen Kodex aus de...

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