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Die Not der anderen lässt sie handeln
19. Januar 2020

Berührt vom Blick eines Opfers

Tabea Oppliger setzt sich ein für Opfer von Menschenhandel und moderner Sklaverei. Foto: idea Helena Gysin
Tabea Oppliger setzt sich ein für Opfer von Menschenhandel und moderner Sklaverei. Foto: idea Helena Gysin
2007 hatte Tabea Oppliger im Zürcher Rotlichtmilieu mit einer Prostituierten eine Begegnung, die sie erschütterte. Heute bietet sie in Tel Aviv Menschen einen Job an, die aus der modernen Sklaverei aussteigen wollen.

(idea) - Tabea Oppliger ist welt- und sprachgewandt. Sie wuchs als Kind von Schweizer Missionaren in Papua-Neuguinea auf - mit mindestens drei Sprachen in den Ohren. Dann kehrte sie zurück in die Schweiz und absolvierte die Ausbildung als Luftverkehrsangestellte. Jetzt, seit fünf Jahren, wohnt sie zusammen mit ihrem Mann Matthias und den drei Kindern im Alter zwischen neun und vierzehn Jahren in Tel Aviv. Sie leben in einem Land, das von den einen idealisiert und von den anderen diffamiert wird. Tatsache ist: Auch dort, wie überall auf der Welt, gibt es Opfer von moderner Sklaverei, Menschenhandel und Prostitution.

Mitleid verändert nichts

2007 war Tabea Opplige...

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