Sonntag • 25. Februar
Nationales Gebetsfrühstück
08. Februar 2018

US-Präsident Trump: Die Herzen für Gottes Gnade öffnen

US-Präsident Donald Trump am 8. Februar beim 66. Nationalen Gebetsfrühstück in Washington. Screenshot: WhiteHouse.gov
US-Präsident Donald Trump am 8. Februar beim 66. Nationalen Gebetsfrühstück in Washington. Screenshot: WhiteHouse.gov

Washington (idea) – Die USA sind ein Land von Gläubigen, das durch Gebet gestärkt werde. Das sagte US-Präsident Donald Trump am 8. Februar beim 66. Nationalen Gebetsfrühstück in Washington. Dazu versammeln sich jedes Jahr im Februar Führungspersonen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion, um über politische, nationale und kulturelle Grenzen hinweg zu beten und auf Worte aus der Bibel zu hören. Diesmal nahmen rund 4.000 Gäste aus 140 Ländern teil. Für Trump war es die zweite Ansprache beim Gebetsfrühstück als Präsident. Trump forderte dazu auf, die Herzen für Gottes Gnade zu öffnen und das von Gott gegebene Potenzial zu verwirklichen. Gottes Gnade zeige sich im Leben von Soldaten und Polizisten, die bereit seien, für ihr Land ihr Leben zu opfern. Zudem sei Gottes Wirken bei Müttern und Vätern zu sehen, die für ihre Kinder ein besseres Leben wollen, sowie bei Lehrern, die die nächste Generation unterrichten. Trump: „Alles, was wir tun müssen, ist, die Augen zu öffnen, um Gottes Liebe zu sehen.“ Der Glaube sei für die Nation zentral. Es sei ein Segen, Amerikaner zu sein.

ANZEIGE

Trump: Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ vollständig besiegen

Ferner äußerte sich Trump zum Kampf gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Die USA und ihre Verbündeten hätten gegen sie bereits große Erfolge erzielt und fast 100 Prozent des Territoriums in Syrien und dem Irak zurückgewonnen. Ziel sei die Vernichtung des „Islamischen Staates“: „Wir werden nicht ruhen, bevor dieser Auftrag vollständig ausgeführt ist.“ Der IS habe über Jahre Christen, Muslime sowie Angehörige religiöser Minderheiten brutal gefoltert und ermordet. Wie der Präsident weiter ausführte, leiden Millionen Menschen in Kuba, Venezuela und Nordkorea unter Unterdrückung und religiöser Verfolgung durch ihre Staatsführung. Die Vereinigten Staaten litten mit diesen Völkern und setzten sich für deren Freiheit ein.

Der Glaube steht über der Politik

Ferner sprachen zwei Vertreter von den Demokraten und den Republikanern beim Gebetsfrühstück. Der Vertreter der Demokraten für den Bundesstaat Louisiana im US-Repräsentantenhaus, Cedric Richmond, sagte, der Glaube stehe über der Politik und verbinde einander. Gott erwarte von allen, dass sie Nächstenliebe und Barmherzigkeit praktizierten. Sein republikanischer Kollege aus Louisiana, Steve Scalise, erklärte, ihn verbinde trotz politischer Differenzen eine tiefe Freundschaft mit Richmond. Sie teilten miteinander den christlichen Glauben. Die USA seien eine Nation, die im tiefen Glauben an Gott gegründet worden sei. Er sei dankbar, für alle Dinge, die Gott täglich bereitstelle. Scalise war bei einem Attentat 2017 schwer verwundet worden. Er habe Gottes Wunder und Bewahrung erlebt, so Scalise. Die Unterstützung über die Parteigrenzen hinweg sei überwältigend gewesen: „Ich habe das Gebet gespürt.“

Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser fünf Tage kommentiert werden.

21 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Billag or „No Billag“? Eine Abstimmung spaltet die Schweiz und die Christen
  • Lehrplan 21 Wer bestimmt in Zukunft über die Lernhinhalte?
  • Kartoffeln mit Botschaft Ein Gartenbuch zeigt den Weg zum Schöpfer
  • Lebensrecht Ein junges Paar spricht über eine Abtreibung und ihre Folgen
  • mehr ...