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Ex-Gesundheitsminister
18. April 2019

Organspende: Gröhe kritisiert Widerspruchslösung

Der frühere Bundesgesundheitsminister und Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Hermann Gröhe (CDU). Foto: idea/m.pletz
Der frühere Bundesgesundheitsminister und Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Hermann Gröhe (CDU). Foto: idea/m.pletz

Berlin (idea) – Der frühere Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU, Neuss) hat den Plan seines Nachfolgers Jens Spahn (CDU) kritisiert, bei der Organspende die sogenannte Widerspruchslösung einzuführen. Danach würde zunächst jeder als Organspender gelten – es sei denn, er selbst oder Angehörige widersprechen. Derzeit ist eine Entnahme nur möglich, wenn eine Zustimmung vorliegt (sogenannte Entscheidungslösung). „Eine Spende verlangt immer eine freiwillige Entscheidung“, schrieb Gröhe dazu auf der Internetseite der CDU. Der Politiker ist auch Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. In seinem Beitrag erklärte...

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