Freitag • 14. Dezember
Koalitionsvertrag
13. Februar 2018

Aussagen zu Israel stoßen auf Kritik

Um Jerusalem wird sich gestritten. Foto: pixabay.com
Um Jerusalem wird sich gestritten. Foto: pixabay.com

Rossau (idea) – Scharfe Kritik an den Aussagen von Union und SPD im Koalitionsvertrag zu Israel hat der Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde, Wilfried Gotter (Rossau bei Chemnitz), geäußert. Die Aussage, dass Deutschland sich weiter für eine Lösung des Nahostkonflikts auf Basis einer Zweistaatenlösung einsetzen wolle, sei heuchlerisch. „Für eine Zweistaatenlösung bräuchte man zwei Staaten, die es bekanntlich nicht gibt“, sagte Gotter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Aufseiten der Palästinenser gebe es keinen legitimierten Ansprechpartner. Er stößt sich auch an der Formulierung, dass der Status von Jerusalem „erst im Zuge von Verhandlungen geklärt...

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