06. Januar 2021

PraiseCamp in neuem Format

PraiseCamp: „Jetzt erst recht“

Peter Reusser (re.) nahm als Hauptverantwortlicher für das PraiseCamp 2020 auch am Programm teil. Foto: zvg
Peter Reusser (re.) nahm als Hauptverantwortlicher für das PraiseCamp 2020 auch am Programm teil. Foto: zvg

(idea/dg) - Unter Corona-Bedingungen erst recht mutig und frei Jesus nachzufolgen - mit diesem Ziel führten die Verantwortlichen das PraiseCamp 2020 in einem ganz neuen Format durch. Zahlreiche Rückmeldungen von Teilnehmenden bestätigen dem Hauptverantwortlichen Peter Reusser und seinem Team, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Die in der Vorbereitungszeit immer wieder veränderten Rahmenbedingungen aufgrund der ­Corona-Massnahmen forderten die Organisatoren dieses Jahr auf eine andere Art heraus, als in Basel wie gehabt rund 6000 Jugendliche zu empfangen. Diesmal wurde das ganze Programm digital aus Thun übertragen, ohne Camp vor Ort.

Bedarf nach hörendem Gebet

"Das hörende Gebet stiess auf grosses Interesse", bilanziert Peter Reusser. Und die Medienverantwortliche Mirjam Braunschweiler präzisiert: "Während 5 Tagen wurden mehr als 120 Gespräche per Zoom durchgeführt und viele Jugendliche ermutigt. Insgesamt stand ein Team von rund 15 Personen dafür im Einsatz." Beim Seelsorge-Team seien etwa 60 Anfragen für persönliche Gebete eingegangen. Das Team führte 26 Seelsorgegespräche. "Wenn die Seelsorgerinnen und Seelsorger nicht für Gespräche im Einsatz waren, machten sie Fürbitte fürs PraiseCamp", sagt Mirjam Braunschweiler weiter.

Aktionstage mit Wirkung

Rückmeldungen in den sozialen Netzwerken zeigen der Medienverantwortlichen, dass von den beiden Aktionstagen vor allem der "Ehrentag" rege genutzt wurde. Es ging darum, dass die Jugendlichen Leute ehrten, die einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben oder im öffentlichen Dienst stehen. Viele Jugendliche hätten von bereichernden Begegnungen berichtet und betont, wie es sich gelohnt habe, die anfängliche Schüchternheit mutig zu überwinden. "Eine Gruppe berichtete uns, dass sie einer Pöstlerin für ihren Einsatz dankten und diese ihnen später einen Dankesbrief zurückschrieb, weil sie so gerührt war. Eine andere Gruppe verteilte Rosen an Zugführer. Sie schrieben auf ein grosses Plakat 'Danke für deinen Einsatz' und hielten es immer wieder auf, wenn Busfahrerinnen und Busfahrer vorbeifuhren."

Dass für den 30. Dezember zu Höhenfeuern und Gebet für die Schweiz aufgerufen wurde, sei von manchen ebenfalls als Highlight hervorgehoben worden. "Gerade das Erlebnis als Gruppe und die Gebetsliturgie wurden sehr geschätzt."

Was bleibt?

Peter Reusser ist auch dankbar für die grosse finanzielle Unterstützung. Die aktuell noch fehlende Summe könnte notfalls von der Reserve aus vergangenen Camps gedeckt werden. Diese Reserve, so hofft der Hauptverantwortliche, könnte aber gut zur Vorbereitung der nächsten PraiseCamp-Ausgabe eingesetzt werden.

"Wir haben vieles probiert: Einsatz-Challenges, Toolbox, Livestream, Slido", schaut Peter Reusser zurück. Das alles bleibe in gewisser Weise nicht. "Was bleibt, ist das in unseren Herzen: mutig und frei Jesus nachfolgen. Lasst uns zusammen vor Ort mutig und frei für unseren Jesus leben!", ist deshalb sein Aufruf.