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Martin Dutzmann
05. April 2019

Künstliche Ernährung: EKD begrüßt Urteil des Bundesgerichtshofs

Der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Martin Dutzmann. Foto: Andreas Schoelzel
Der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Martin Dutzmann. Foto: Andreas Schoelzel

Berlin (idea) – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH/Karlsruhe) zu künstlicher Ernährung und Arzthaftung begrüßt. Der BGH hatte am 2. April in letzter Instanz eine Klage auf Schmerzensgeld und Schadenersatz abgewiesen. Ein Hinterbliebener hatte einen Arzt verklagt, weil dieser bei seinem an Demenz erkrankten sowie bewegungs- und kommunikationsunfähigen Vater eine künstliche Ernährung angeordnet hatte. Der Sohn argumentierte, der Arzt sei verpflichtet gewesen, das Sterben des Vaters zuzulassen. Er forderte Schmerzensgeld sowie die Erstattung der Behandlungs- und Pflegeaufwendungen. Der Vater verstarb 2011. Wie der Bevollmächtigte...

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