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Anregung für eine Initiative
04. Juni 2018

Bedrohte Religionsfreiheit: Deutscher Bundestag würdigt idea-Petition

v. l.: Der damalige Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU), idea-Geschäftsführer Rainer Küchler, idea-Redaktionsleiterin Daniela Städter und der ehemalige idea-Leiter Helmut Matthies. Foto: Mikhail Yasnev
v. l.: Der damalige Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU), idea-Geschäftsführer Rainer Küchler, idea-Redaktionsleiterin Daniela Städter und der ehemalige idea-Leiter Helmut Matthies. Foto: Mikhail Yasnev

Berlin/Wetzlar (idea) – Der Deutsche Bundestag hat eine Petition der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) als „Anregung für eine parlamentarische Initiative“ gewürdigt. Zum Hintergrund: Weltweit werden Schätzungen zufolge weit über 100 Millionen Christen wegen ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt. Das bewegt auch zahlreiche Bürger in Deutschland. Deswegen hatten Repräsentanten von idea Anfang 2017 dem damaligen Bundestagsvizepräsidenten, Johannes Singhammer (CSU), eine von der Nachrichtenagentur initiierte Petition überreicht. Darin fordern die mehr als 10.000 Unterzeichner den Bundestag auf, auf die Bundesregierung einzuwirken, sich stärker für die Religionsfreiheit als ein Grundrecht besonders in islamischen, hinduistischen und kommunistischen Staaten einzusetzen. Der Petitionsausschuss hat daraufhin die Eingabe geprüft und dem Bundestag empfohlen, sie dem Auswärtigen Amt als Material zu überweisen und den Bundestagsfraktionen zur Kenntnis zu geben. Der Bundestag folgte diesem Vorschlag.

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Petitionsausschuss: Deutschland verfolgt Lage religiöser Minderheiten sehr aufmerksam

Wie es in der Begründung des Petitionsausschusses heißt, ist die Förderung und der Schutz des Rechtes auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein wichtiger Bestandteil der deutschen Menschenrechtspolitik. Deutschland verfolge die Lage christlicher und anderer religiöser oder weltanschaulicher Minderheiten sehr aufmerksam und stehe in regelmäßigem Kontakt mit deren Vertretern. Der Petitionsausschuss begrüße die Anstrengungen der Bundesregierung, die schwierige Situation der wegen ihres christlichen Glaubens Verfolgten zu verbessern. Insoweit unterstütze der Ausschuss grundsätzlich die Forderung von idea, dass sich Deutschland noch stärker für die Religionsfreiheit als ein Grundrecht einsetzt. Man halte vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse eine Überweisung der Petition für „dringend angebracht“.

Singhammer: idea gibt verfolgten Christen eine Stimme und ein Gesicht

Singhammer hatte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea bei der Übergabe für ihren Einsatz gedankt. Dadurch bekämen verfolgte Christen eine Stimme und ein Gesicht. Es sei unter anderem idea zu verdanken, dass es mittlerweile in Deutschland eine größere Aufmerksamkeit für bedrängte Christen gebe. idea benennt bereits seit den 1980er Jahren den „Gefangenen des Monats“ verbunden mit dem Aufruf, sich bei der Regierung des jeweiligen Landes für die Freilassung einzusetzen, und berichtet zudem in einem täglichen Pressedienst, dem Wochenmagazin ideaSpektrum, auf der Internetseite www.idea.de sowie in den sozialen Netzwerken regelmäßig über diskriminierte Christen. Jedes Jahr wird ein Magazin zum Thema „Christenverfolgung“ veröffentlicht. Alle zwei Jahre veranstaltet idea zusammen mit dem Christlichen Gästezentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd unter der Schirmherrschaft von Volker Kauder einen Kongress zum Thema Religionsfreiheit. Der nächste Kongress findet vom 10. bis 13. November 2019 statt.

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