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„Redaktionen linksliberal“
25. Februar 2018

Zu viele Journalisten nehmen die Welt durch dieselbe Brille wahr

Mihr zufolge würde mit mehr Vielfalt in Redaktionen eine andere Sicht auf Probleme kommen, „die möglicherweise etwas weniger idealisiert ist“. Foto: pixabay.com (Symbolbild)
Mihr zufolge würde mit mehr Vielfalt in Redaktionen eine andere Sicht auf Probleme kommen, „die möglicherweise etwas weniger idealisiert ist“. Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Berlin (idea) – Zahlreiche Journalisten vertreten linksliberale Meinungen. Das ist eine Gefahr für eine ausgewogene Berichterstattung. Dieser Ansicht ist der Geschäftsführer von „Reporter ohne Grenzen“ in Deutschland, Christian Mihr (Berlin). Wie er im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ sagte, nehmen viel zu viele Journalisten die Welt durch dieselbe Brille wahr: „Die Vielfalt in Redaktionen sollte die Vielfalt der Wirklichkeit abbilden. Alles andere führt zu einer eindimensionalen Wahrnehmung der Wirklichkeit.“ Das Thema sei durch die Flüchtlingskrise erneut aufgekommen. So war etwa der Medienwissenschaftler Michael Haller in einer Studie zu dem Ergebnis gekomme...

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