Mittwoch • 24. Februar
Film-Kritik
16. Februar 2021

Meine Tochter, die Dschihadistin

Anaïs (Lola Créton) verheimlicht ihrer Familie, dass sie zum Islam konvertiert ist, und steht mit Extremisten im Kontakt. Foto: Vegafilm/ Arte/ SSR
Anaïs (Lola Créton) verheimlicht ihrer Familie, dass sie zum Islam konvertiert ist, und steht mit Extremisten im Kontakt. Foto: Vegafilm/ Arte/ SSR

Der Spielfilm „Für meinen Glauben“ erzählt die Geschichte einer Blitz-Radikalisierung zum Islam. Karten Huhn von der Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar) rezensiert.

Inschallah! So Allah will, wird Anaïs (Lola Créton) dem Islam zum Sieg verhelfen. Die 21-Jährige führt ein Doppelleben: Offiziell studiert sie Medizin, doch heimlich schließt sie sich dem „Islamischen Staat“ an. Anaïs Großmutter Isabelle (Marthe Keller) und Mutter Léa (Julie Gayet) sind besorgt, als sie zunächst kleine Veränderungen in Anaïs’ Leben bemerken: Sie lehnt plötzlich Alkohol und Zigaretten ab, und sie...

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