Montag • 23. April
„Ostern 2018: Wofür wir beten“
01. April 2018

Bischof Felix Gmür betet auf dem Cover der „Schweizer Illustrierten“

Foto: Cover Schweizer Illustrierte
Foto: Cover Schweizer Illustrierte

„Ostern 2018 – Wofür wir beten“. Unter diesem Titel hat die „Schweizer Illustrierte“ in ihrer aktuellen Ausgabe 24 Prominente zu ihrem Gebetsleben befragt. Mit dabei und prominent auf der Titelseite: Der Basler Bischof Felix Gmür, flankiert von Petra Gössi, Präsidentin der FDP, und Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi.

ANZEIGE

„Beten hilft super gegen Überforderung und Stress„, sagt Felix Gmür in der „Schweizer Illustrierten“ (SI, 13/29. März) über seine Erfahrungen mit dem Beten. Der Bischof betet mehrmals täglich und schätzt es, seine Arbeit durch einen solchen Rhythmus immer wieder zu unterbrechen. „Zunächst bete ich immer für Menschen, die schwer krank sind“, verrät Gmür. Er wolle Gott für diese Menschen um Barmherzigkeit bitten. Menschen, die grosses Leid zu tragen hätten, kämen aus eigener Kraft nicht zurecht und bräuchten Gottes Hilfe.

Die grossen Gebete der Kirche

Bischof Gmür betet aber auch die „grossen Gebete der ganzen Kirche“, jene der Eucharistiefeier und das Stundengebet. Der Basler Bischof erwähnt aber auch spezielle Anliegen, die ihm von Menschen ans Herz gelegt würden. Schliesslich betet Gmür vor und nach dem Essen: «Ich danke Gott dafür, dass ich genug zu essen und zu trinken habe – ich weiss, dass das für Millionen von Menschen nicht selbstverständlich ist».

Christa Rigozzi glaubt an die positive Kraft des Gebets, wie sie gegenüber der „SI“ sagt. „Ich bete stets dafür, dass meine Kinder gesund bleiben und dass es meinen Liebsten gut geht.“ Der Glaube gehöre zu ihrem Leben. Deshalb sei es ihr auch wichtig gewesen, kirchlich zu heiraten und ihre Zwillingsmädchen taufen zu lassen. „Ich möchte, dass der Glaube in ihrem Leben einen Platz hat“, so die heutige Moderatorin und ehemalige Miss Schweiz. Ein besonderes Highlight war für sie, dass Papst Franziskus ihre Kinder anlässlich einer Audienz gesegnet hat.

Gott als höhere Kraft

Petra Gössi erzählt, dass sie Gott als höherer Kraft „auf einer Bergspitze näher als in der Kirche“ sei. Die Konzentration in der freien Natur sei für sie eine Art Gebet.

Nebst den genannten Promis erzählen in der aktuellen „SI“ auch die Komiker Marco Rima und Peach Weber, die Künstlerin Milo Moiré, die CVP-Nationalräte Christian Lohr (TG) und Barbara Schmid-Federer (ZH), Regula Rytz, Präsidentin der Grünen, die Eiskunstläuferin Denise Biellmann, die ehemalige Ski-Rennfahrerin Vreni Schneider und andere von ihrem Gebetsleben.

Tatsachen schaffen statt beten

Dass es sich nicht bei allen Befragten um gläubige Menschen handelt, zeigt die Antwort von Tamara Funiciello, Präsidentin der Jungsozialisten: „Ich war schon immer eine, die lieber selbst Tatsachen schafft, statt zu einer Göttin zu beten.“

(Sylvia Stam/kath.ch)

Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser fünf Tage kommentiert werden.