Samstag • 18. November
US-Studie
19. Oktober 2017

Was Eltern tun können, damit ihre Kinder im Glauben wachsen

Kinder, die regelmäßig in die Bibel studieren und sich in der Gemeinde engagieren, halten auch oft als Erwachsene am Glauben fest. Foto: pixabay.com
Kinder, die regelmäßig in die Bibel studieren und sich in der Gemeinde engagieren, halten auch oft als Erwachsene am Glauben fest. Foto: pixabay.com

Nashville (idea) – Jungen und Mädchen, die in ihrer Kindheit und Jugend regelmäßig in der Bibel lesen, leben auch später sehr wahrscheinlich als bekennende Christen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des LifeWay-Forschungsinstituts (Nashville/Bundesstaat Tennessee) unter 2.000 evangelischen Eltern, die Kinder im Alter zwischen 18 und 30 Jahren haben. Die Forscher wollten herausfinden, welches Verhalten und welche Rituale den größten Einfluss auf die Weitergabe des Glaubens innerhalb der Familie haben. „Mütter und Väter, die regelmäßig den Gottesdienst besuchen, möchten ihren Glauben natürlich an die Kinder weitergeben“, sagte LifeWay-Direktor Scott McConnell. „Aber viele sind sich nicht sicher, wie sie das am besten machen.“ Deshalb stellte das Forschungsinstitut mehrere Faktoren zusammen, die für die geistliche und moralische Entwicklung eines Kindes bedeutsam sind, etwa ob zu Hause gebetet wurde. Anschließend sollten die Eltern ihre inzwischen erwachsenen Kinder beschreiben. Das Ergebnis: 85 Prozent der Eltern sagten, ihre Kinder seien Christen. Aber nur die Hälfte davon praktiziere ihren Glauben auch, besuche etwa regelmäßig den Gottesdienst. Jene Eltern, deren Kinder ihren Glauben auch als Erwachsene leben, sagten, der wichtigste Faktor für die geistliche Entwicklung ihrer Sprösslinge sei die regelmäßige Bibellektüre gewesen. Als weitere wichtige Einflüsse wurden genannt: regelmäßiger Gottesdienstbesuch, die Teilnahme an Ferienbibelschulen und Jugendgruppen, Engagement in der Gemeinde und das Gebet.

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