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Pfarrer veröffentlicht 33 Gedichte
03. Februar 2018

„Gott sehnt sich nach uns“

Felix Emanuel Schmid Foto: Schleife Verlag
Felix Emanuel Schmid Foto: Schleife Verlag

400 Prosagedichte hat Pfarrer Felix Emanuel Schmid in den vergangenen eineinhalb Jahren geschrieben. 33 davon hat er nun im Büchlein „Keine grössere Liebe“ (Verlag Schleife) veröffentlicht. Diese Gedichte berühren viele Themen, von der Natur über die Freundschaft mit Gott bis hin zu falschen Gottesbildern. Es sind unkonventionelle Gedanken und Gebete, die aus der Tiefe kommen. „Ich habe schon immer gerne sinniert und draussen in der Natur mit Gott gesprochen“, erzählt Schmid. So entstehen auch seine Gedichte: Der 54-Jährige nimmt sich Zeit, um über Gott und die Schöpfung zu staunen. Wenn er sich später an den Computer setzt, entsteht das Gedicht meistens in fünf bis zehn Minuten.

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Gott „braucht“ uns viel dringender, als wir ahnen

Durch seine Gespräche mit Gott und durch die Bibel ist er einem Geheimnis auf die Spur gekommen: Gott „braucht“ uns viel dringender, als wir ahnen. Schmid kann seine innere Bewegtheit darüber nicht verbergen. „Gott ist mir näher als ich mir selber. Und er sehnt sich danach, dass auch ich mich auf den Weg immer näher an sein Herz mache.“ Seit rund acht Jahren ist Felix Schmid Pfarrer in Zürich-Altstetten. Zuvor war er während 19 Jahren in Flaach tätig. Gerade in persönlichen Herausforderungen, aber auch im Mitempfinden des Leides anderer, hat er die Nähe Gottes immer wieder erlebt. „Gott ist nicht irgendwo da oben. Er ist hier bei uns. Aus diesem Verbündet-Sein, so ist Schmid überzeugt, könne sich die Kraft für Veränderung entfalten. (jm)

www.schleifeverlag.ch

 

 

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