Sonntag • 23. Februar
Runder Tisch einigt sich
18. Januar 2020

Streit um Homosexualität: Deutsche Methodisten wollen sich nicht spalten

Die Delegierte des Runden Tisches und der Bischof der Kirche, Harald Rückert (vorne Mitte). Foto: Klaus Ulrich Ruof
Die Delegierte des Runden Tisches und der Bischof der Kirche, Harald Rückert (vorne Mitte). Foto: Klaus Ulrich Ruof

Fulda/Frankfurt am Main (idea) – In der innerkirchlichen Kontroverse über die Beurteilung der Homosexualität wird sich die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland voraussichtlich nicht spalten. 19 Delegierte eines Runden Tisches, der am 10. und 11. Januar in Fulda tagte, fanden einen Kompromiss.

Wie die EmK dazu mitteilte, vertraten die Delegierten „ganz unterschiedliche theologische Überzeugungen“. Durch intensive Gebetszeiten und die gemeinsame Ausrichtung auf Gott sei es gelungen, „einen gemeinsamen Vorschlag für den weiteren Weg der Kirche zu erarbeiten“.

Gleichgeschlechtliche Segnungen weder verboten noch vorgeschrieben

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