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Baptisten Schweiz
07. Juni 2018

Schweizer Baptisten legen den Fokus auf Gemeindegründung

Interimspräsident Fritz Baltensperger. Foto: Rolf Frey
Interimspräsident Fritz Baltensperger. Foto: Rolf Frey

Knapp 60 Delegierte der 12 Schweizer Baptistenkirchen trafen sich am 2. Juni in Bern zur Bundesversammlung 2018. Roger Schmidlin sprach zum Thema „Einmütigkeit“. Der Erwachsenenbildner und Coach zeichnete ein Dreieck, bestehend aus Einmütigkeit, Freimütig­keit sowie Einheit. Einheit zeige sich im Verständnis für Verschiedenartigkeit und nicht an Einheitlichkeit. An der Vielfalt der Früchte zeige sich, wie überragend, kreativ und barmherzig Gott doch sei. Jesus habe das damalige Familienverständnis um Arme, Freunde, Opfer und Täter erweitert, erklärte Schmidlin. In Gruppenarbeiten wurde danach über Gemeinsamkeiten und Potenzial des Schweizerischen Baptistenbundes diskutiert.

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Zukunftsweisende Beschlüsse

Nach dem Mittagessen folgten die Traktanden. Dabei standen das neue Ressort Gemeindeentwicklung und -gründung und die Schaffung einer entsprechenden Teilzeitstelle im Fokus. Einzelne Gemeindevertreter betrachteten den Gemeindebau als Aufgabe der Ortsgemeinden, nicht des Bundes. Da ein entsprechendes Gemeindeprojekt in Opfikon ZH bereits recht weit fortgeschritten ist und der Baptistenbund vorankommen will, wurden beide Anträge aber deutlich angenommen. Weiter wurde ein Darlehen für die Sozialfirma „Läbeplus“ (St. Gallen) gesprochen, Stefan Gisiger aus der Bundesleitung verabschiedet und Christoph Geiser als neues Mitglied gewählt. (rf) 

www.baptisten.ch

 

 

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