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Gesellschaft

Versöhnt leben - nicht nur Symptome bekämpfen

14.02.2022

Der Jurist und Mediator Dr. Otmar Schneider und die Pädagogin Cornelia Reimer referieren im Workshop über Schule und Kirche als Bildungsorte für Versöhnung. Bild: zvg
Der Jurist und Mediator Dr. Otmar Schneider und die Pädagogin Cornelia Reimer referieren im Workshop über Schule und Kirche als Bildungsorte für Versöhnung. Bild: zvg

Bern (id) - Rund 60 Personen versammelten sich am 11. und 12. Februar an der Universität Bern zur zweiten „versöhnt leben“-Konferenz. Organisiert vom Verein versoehnt.ch, wurde der Anlass von Professoren verschiedener Universitäten mitverantwortet und vom Peace & Reconciliation Network der Weltweiten Evangelischen Allianz WEA mitgetragen. Die Gesellschaft sei gefordert, so die Veranstalter, nicht nur Symptome zu bekämpfen, sondern sich immer wieder mit den dahinter liegenden Fragen und Dimensionen zu beschäftigen. In den Plenarvorträgen, Workshops und der Paneldiskussion kristallisierten sich für das Publikum zwei Stichworte immer wieder heraus, die auch die innere, blubbernde Energie heftiger Meinungsäusserungen adressieren könnte: Beziehungen nicht abbrechen lassen und in gegenseitiges Vertrauen investieren. Welch gute, aber leider im dargestellten Beispiel von Rwanda auch schlechte Rolle, der Glaube spielen kann, ist in den rund 16 Beiträgen der Konferenz deutlich zum Ausdruck gekommen.

Der bekannte Berner Künstler und Cartoonist Max Spring begleitete die Konferenz, um live zu zeichnen und zu kommentieren –auf den Punkt gebrachte Inhalte, die als Illustrations-Broschüre publiziert werden und somit der Nachhaltigkeit dienen.
versoehnt.ch

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