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USA: Christliche Schulen sorgen besser für seelische Gesundheit

23.07.2022

Das Springtide Research Institute untersuchte die seelische Gesundheit von Schülern. Symbolfoto: unsplash.com
Das Springtide Research Institute untersuchte die seelische Gesundheit von Schülern. Symbolfoto: unsplash.com

Winona (IDEA) – Christliche Schulen in den USA sorgen besser für die seelische Gesundheit ihrer Schüler als säkulare Schulen. Das ist das Ergebnis einer Studie des christlichen Jugendforschungsinstituts Springtide Research (Winona/Bundesstaat Minnesota). Bei einer Umfrage bezeichneten drei von vier Schülern religiöser Schulen ihre Lehranstalt als einen Ort, an dem Erwachsene sich für sie interessieren. Von den Schülern säkularer Schulen waren 62 Prozent dieser Ansicht.

Wie weiter aus der Studie hervorgeht, nahmen 59 Prozent der Schüler an religiösen Schulen wegen der seelischen Belastungen durch die Corona-Krise psychologische Hilfe in Anspruch. Bei den Schülern säkularer Schulen waren es 46 Prozent. Das Ergebnis zeige, dass die christlichen Einrichtungen ihre Schüler eher ermutigten, bei psychischen Problemen Hilfe zu suchen, sagte der Geschäftsführer von Springtide Research, Josh Packard, gegenüber der Internetplattform „Christianity Today“.

Nach den Worten des Psychologen Stephen Brand von der Southern Nazarene University (Bethany/Bundesstaat Oklahoma) zeigt die Umfrage, dass Schüler an christlichen Schulen häufiger ein persönliches Verhältnis zu den Lehrkräften haben. Dadurch könnten sie offener mit ihnen über persönliche Schwierigkeiten sprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Für die Erhebung wurden 3.139 Schüler und Studenten im Alter zwischen 13 und 25 Jahren befragt, darunter 313 Schüler und Studenten von religiösen (hauptsächlich christlichen) Bildungseinrichtungen.

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