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Mediale Perlen des Glaubens

24.04.2021

20 Minuten: Zeugnisse des Glaubens. Weltwoche: Persönliche Worte von Regierungsrat Schnegg. Fotos: Screenshot 20min; IDEA
20 Minuten: Zeugnisse des Glaubens. Weltwoche: Persönliche Worte von Regierungsrat Schnegg. Fotos: Screenshot 20min; IDEA

(IDEA/rh) - „Erzähle uns, welchen Einfluss die Corona-Zeit auf deinen Glauben hat!“ So lautete der Aufruf der Pendlerzeitung 20 Minuten am 9. April, in einer Zeit, in der Religiösem zunehmend die Relevanz abgesprochen wird. Der Aufruf in der Gratiszeitung mit einer Auflage von 600 000 hatte Erfolg.

Am 15. April brachte 20 Minuten die ersten Antworten. Fünf der zitierten Personen beschrieben einen Glauben im Rahmen eines christlichen Welt- und Gottesbildes, eine sechste Person ist Muslim. Wir bringen Beispiele.

Loredana Maida (32): „Gott nahm mir meine Angst, meinen Frust. Er zeigte mir in der Bibel, im Gebet und beim Singen von Psalmen, dass er gute Pläne mit uns hat. Zwar war ich bereits vorher gläubig, aber erst durch meinen Tiefpunkt bin ich wieder bewusster und intensiver in Kontakt mit Gott – nirgendwo anders finde ich zurzeit meine Ruhe und Hoffnung.“

Jonas Greuter: „Jesus ist durch die Pandemie für mich zu einer Konstante geworden. (…) Früher war ich der Meinung, ich bin Christ, gläubig und deshalb soll mir Gott alle meine Bedürfnisse erfüllen. Doch nun wurde mir bewusst: Er selbst ist das Einzige, was ich wirklich brauche.“

Gerdina B. (66): „Seit Corona bin ich näher zu Gott gekommen. Vor der Pandemie lebte ich zwar christlich, habe mich aber nicht mehr so darum gekümmert. Dann hatte ich aber in der ersten Welle mit Angstzuständen zu kämpfen und merkte, dass ich so nicht weiterleben kann. Ich wandte mich an Gott: ‚Wenn du mich liebst, holst du mich da raus’. Er hat mich vom Druck von aussen befreit, heute bin ich frei von allem.“ – Das sind wahre Perlen des Glaubens für die täglich rund 1,7 Millionen Leserinnen und Leser der Pendlerzeitung.

Nachdenklicher Regierungsrat

In der Rubrik „Tagebuch“ in der Weltwoche vom 15. April machte sich der Berner Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) Gedanken über die Lage der Nation. Dazu erinnerte er an die weitsichtig realisierten Grossprojekte unserer Vorfahren und an ihre Mentalität. „Der Gottesbezug in der Bundesverfassung zeigt, dass wir auch einer höheren Macht, Gott dem Allmächtigen, dem Schöpfer von Himmel und Erde, Rechenschaft schuldig sind. Im 20. Jahrhundert haben linke und rechte Ideologien Gott für tot erklärt, den Menschen zum Mass aller Dinge gemacht und Millionen in den Tod geführt. Wir sollten aus der Geschichte lernen.“ Denn wir seien in vielem „vom Pfad der Tugend“ abgewichen. 

 

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