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Jürg Pfister erhält Kollegen

26.04.2024

Vorne neue Geschäftsleitung und dahinter der Vorstand (beide nicht vollständig; jeweils links Jürg Pfister und Christoph Ammann). Foto: zvg
Vorne neue Geschäftsleitung und dahinter der Vorstand (beide nicht vollständig; jeweils links Jürg Pfister und Christoph Ammann). Foto: zvg

Die international tätige, christliche Non-Profit-Organisation SAM global (Winterthur) hat den rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihrer Mitgliederversammlung vom 20. April in Bern eine neue Struktur präsentiert. Wie Gesamtleiter Jürg Pfister (59) gegenüber IDEA sagt, hatte er den Prozess zu einer neuen Struktur im November 2021 angestossen. Er ist seit 2008 Gesamtleiter. Er wollte damit frühzeitig mit einer breiteren Abstützung der Leitung einen Übergang bei seiner Pensionierung vorbereiten. Christoph Ammann (61), der Erfahrung in Leitungsgremien der Freien Evangelischen Gemeinden und mehrerer Non-Profit-Organisationen wie auch aus der Wirtschaft mitbrachte, wurde 2022 als externer Berater ins Boot geholt und noch im gleichen Jahr angefragt, 2023 das Präsidium zu übernehmen.

Herausforderndes Umfeld

Bei der Mitgliederversammlung erklärte Ammann zum herausfordernden Umfeld, in dem sich SAM global bewegt: „Einerseits müssen wir den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Partner, wie beispielsweise der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und der Stiftung Zewo, gerecht werden und andererseits unseren Spenderinnen und Spendern aufzeigen, dass wir die Mittel zweckmässig und nachhaltig einsetzen.“ Zudem arbeite SAM global daran, genügend motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch für längere Einsätze zu finden. „Nicht zuletzt benötigen wir Weisheit, die Strukturen von SAM global so anzupassen, dass wir unsere Aufgaben auch in dem sich verändernden Umfeld optimal erfüllen können.“

Das neue Modell

Bereits im externen Beratungsprozess hatte Ammann SAM global das moderne Organisationskonzept Viable System Model (VSM) vorgeschlagen. Heute erklärt er dazu, die Vorteile des VSM seien vielfältig: Organisationen könnten sich durch das Modell besser an sich verändernde Umstände anpassen und widerstandsfähiger werden. Das VSM fördere dezentrale Entscheidungsfindungen auf der operativen Ebene, während es gleichzeitig eine klare Hierarchie für strategische ­Entscheidungen beibehalte. „Dies ermöglicht es, schneller auf Anforderungen zu reagieren und effektiver intern zu kommunizieren. Durch die klare Struktur und die regelmässige Überprüfung können Engpässe und Probleme leichter erkannt werden.“ Für die Veränderungen wurde eine Statutenänderung beschlossen. Werte, Zweck und Ausrichtung von SAM global bleiben jedoch unverändert, stellte der Vorstand klar. 

Jürg Pfister bildet die neue Geschäftsleitung mit Andreas Zurbrügg, den Co-Leitern Finanzen & Administration Christa Hangartner und Peter Röthlisberger, sowie ab 1. August Michi Dufner. (dg/id)
sam-global.org

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