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ICF tritt aus dem Freikirchenverband aus

29.06.2021

Der ICF Zürich trifft sich in der Samsung Hall. Bild: Medienbild icf.ch
Der ICF Zürich trifft sich in der Samsung Hall. Bild: Medienbild icf.ch

Zürich/Pfäffikon (IDEA/rh) - Ist in der Öffentlichkeit von Freikirchen die Rede, wird damit oft das ICF Movement gemeint. Es ist in der Schweiz diejenige Freikirche, die derzeit am meisten bewegt. Nach längerer Zeit im Beobachterstatus trat das ICF Movement Schweiz im September 2019 dem Dachverband Freikirchen.ch bei. Nach zwei Jahren tritt ICF bereits wieder aus.

Von aussen betrachtet war der Beitritt von ICF zum Dachverband logisch. Freikirchen.ch umfasst neben ICF 17 kleinere und grössere Freikirchenverbände. Entsprechend bedauert wird beim Dachverband nun das Ausscheiden von ICF. Verbandspräsident Peter Schneeberger erklärt: „An der Leiterkonferenz des Dachverbands Freikirchen.ch wurde ausserordentlich bedauert, dass sich das ICF Movement zu diesem Schritt genötigt sieht.“

Was ist der Grund? In einer Stellungnahme schreibt das ICF Movement, man wolle „aktuell alle verfügbaren Kräfte“ bündeln. Auslöser sei die Corona-Pandemie. Vieles habe sich „in der Gestaltung von Kirche verändert“. Man müsse den Ansprüchen der ICF-Standorte in der Schweiz in einem sich schnell ändernden Umfeld gerecht werden.

Im Weiteren äussert sich ICF dankbar für das Engagement des Verbandes. Man werde dem Freikirchenverband auch ohne Mitgliedschaft weiter freundschaftlich verbunden bleiben, sagte ICF-Sprecher Michael Sieber. Auf weitere Fragen wollte er nicht eingehen.
Freikirchen.ch ist ein nationaler Kirchenverband mit 20 freikirchlichen Bewegungen aus der Deutschschweiz, zu denen über 750 örtliche Kirchen mit ihren diakonischen Werken gehören.

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