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Gemeinsame Mission fördern

05.10.2022

Spurgruppe traf sich in Montmirail. Foto: zvg
Spurgruppe traf sich in Montmirail. Foto: zvg

La Tène (IDEA/dr) - Die Zeiten ändern sich zwar, der Auftrag aber bleibt derselbe: „Menschen für Jesus gewinnen“. So kann man die These der Spurgruppe „Zukunft Mission“ zusammenfassen. Lanciert wurde sie vor rund zwei Jahren unter anderem von Beat Leuthold, dem Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen (AEM). Aufgrund einer breit abgestützten Umfrage der Sozioökonomin Dr. Julia Henke der Missions- und Entwicklungsorganisation „Life In Abundance“, welche sie im Auftrag von Freikirchen.ch, AEM, SEA und Interaction durchführte, wurde das Potenzial einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Werken erörtert. Dies führte dazu, dass sich Leitungspersönlichkeiten aus Kirchenverbänden, Missionsgesellschaften, Sozialwerken, christlichen Entwicklungsorganisationen und Ausbildungsstätten sowie weitere christliche Institutionen in der Spurgruppe zusammenfanden, um über den gemeinsamen Auftrag nachzudenken.

Breite Trägerschaft

An einer Retraite in Montmirail trafen sich Ende September Esther Rüegger-Kaspar und Karin Roll (Gebetshäuser), Julia Henke (Life In Abundance), Christian Haslebacher (Viva Kirchen Schweiz), Rachel Stössel (Campus für Christus), Thomas Eggenberg (BewegungPlus), Beat Leuthold (AEM), Peter Schneeberger (Freikirchen.ch), Michael Girgis (IGW), Tobias Siegenthaler (Theologischer Begleiter, Life In Abundance) sowie Andi Bachmann-Roth (SEA). Sie kamen zum Schluss, dass ihnen eine Aufgabe bevorstehe, die für jeden Beteiligten zu gross sei. „Wollen wir in Sachen Evangelisation und Mission noch einmal etwas bewegen, braucht es eine neue Art des Miteinanders“, schreibt Andi Bachmann-Roth in einem entsprechenden Bericht. Es sei deshalb an der Zeit, sich zu verbinden, um die aufgetragene Mission zu erreichen. „Menschen sollen bei Jesus Rettung und ganzheitliche Heilung finden.“

Ökosysteme des Evangeliums fördern

Rückblickend ist es für Beat Leuthold besonders wertvoll, zu sehen, dass neben dem Vorliegen der Studien von Freikirchen und Missionswerken ein Prozess zu einer gemeinsamen Vision stattfinde. „Wir sind konkret daran, eine gemeinsame Vision zu entwickeln. Ziel unseres Miteinanders ist es, die krankende Menschheit zu Jesus zu bringen, damit Menschen bei Christus ganzheitliche Heilung finden.“ Die Schweiz sei heute ein Missionsland und deshalb müsse man die Kräfte bündeln. Will heissen, dass sich Missionswerke und Gemeinden künftig stärker vernetzen und die Ressourcen bündeln. Das könnte von Region zu Region unterschiedlich aussehen. Man wolle auf der einen Seite sicher die bewährten Institutionen erhalten, aber auch neue regionale Netze fördern. „Neben den erfolgreichen, bestehenden Institutionen und Angeboten könnten neue, alternative, befristete Initiativen geschaffen werden“, hofft Beat Leuthold. 

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